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| Fa. Tappe plant Biogasanlage |
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22.02.2012: Biogasanlage im Probebetrieb Es ist ruhig geworden um die neuerrichtete Biogasanlage im Zwönitzer Ortsteil Lenkersdorf, nahe der Flurstücksgrenze zu Affalter. Die Anlage ist fertiggestellt und befindet sich derzeit im Probebetrieb. Der Erzgebirgsblick bringt einen ausführlichen Bericht darüber. [MEHR] |
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12.04.2011 Was macht eigentlich der Bau der Biogasanlage und die Sanierung der Altdeponie? Sehr zum Verdruss der Standortgegner wächst die Biogasanlage weiter Auf den Bildern zu sehen, die zukünftige Anmischhalle und die Nachrotte, alles Erfolge der Standortgegner. Eigentlich sollte die Biogasanlage als Billigversion ohne beide Anlagen gebaut werden, nur die Proteste dagegen haben bei den verantwortlichen Erbauern schrittweise zu Nachbesserungen geführt. Zwei Gerichtsverfahren sind noch anhängig, die haben leider keine aufschiebende Wirkung, das heißt, es darf weiter gebaut werden, vollendete Tatsachen geschaffen werden. Natürlich setzen die Standortgegner weiterhin auf die Gerichtsverfahren, es ist noch nicht vorbei. Bald wird wohl der Startschuss fallen, für die täglich stinkenden LKW Ladungen Biomüll aus Bayern und Baden-Württemberg. Bürgermeister Triebert wird das als Erfolg feiern. Was wird aus den Resten der Biogaserzeugung werden? Die Antwort finden wir nicht mal zehn Meter neben der Biogasanlage. Dort gammeln und stinken die Reste der offenen Kompostierung vor sich hin, niemand interessiert es, laut Behörden sollte alles schon seit über einem Jahr verschwunden sein. Bei der Biogasanlage wird das natürlich anders, wer soll´s glauben. Von der versprochenen Sanierung der Altdeponie, den weit fortgeschrittenen Ausführungsplanungen und so weiter, kein Wort mehr, Bürgermeister Triebert hat sowohl seine Zwönitzer Einwohner, als auch die Affalterer belogen, wir erinnern: "Biogasanlage wird es nur mit Deponiesanierung geben, als Gesamtpaket", geblieben ist nur die Biogasanlage. WK Hier die Fotos:
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22.01.2011 - Kommentar von Willi Kreutel
zum FP-Artikel vom 20.01.2011 "Warten auf Insolvenzgutachten" Am 19. Januar zur Stadtratssitzung stand, auf Betreiben der UWZ, die Deponiesanierung erneut auf der Tagesordnung, mit ein paar großspurigen Sätzen versuchte Bürgermeister Triebert, sich dieses unleidigen Themas zu entledigen. Eine gut einstündige emotionsgeladene Diskussion, mit Abstimmung, schloss sich an. Bürgermeister Triebert wurde verpflichtet, sich bei den Behörden um die zügige Sanierung der Altlast zu kümmern, ein Sieg für die Gegner der Biogasanlage. Eins sollte Bürgermeister Triebert jetzt gelernt haben, die Mehrheit im Stadtrat hat er nicht gepachtet. Hat er damals die Biogasanlage knapp durch den Stadtrat gebracht, so scheint doch bei einigen Stadträten das einfache Handheben dem gesunden Menschenverstand zu weichen. All das haben die Gegner der Biogasanlage schon vor einem reichlichen Jahr vorausgesagt und wurden dafür als ewig gestrige abgestempelt. Jetzt spricht man von Sanierung in den nächsten 3 bis 4 Jahren, Hinhaltetaktik. Nichts wird passieren, nur eins, bald wird die Biogasanlage fertig sein und Herrn Tappe wird wieder eine sprudelnde Einnahmequelle eröffnet. Er darf Biomüll aus Bayern ankarren, während der Steuerzahler die Deponiesanierung bezahlt, dank Herrn Triebert. WK |
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18.01.2011 - Die Biogasanlage, die
Altdeponie und die Neujahrsansprache des Bürgermeisters Triebert Im Zwönitzer Wochenblatt Nummer 1/2011 hält der Zwönitzer Bürgermeister Triebert eine Neujahrsansprache. Er geht auch auf die Biogasanlage und die Altdeponie ein. Hier der Ausschnitt: ![]() Kein Wort davon, das der Gerichtstermin zur Sanierung der Altdeponie (31.12.2010) verstrichen ist, die Tappe Beteiligungsgesellschaft insolvent ist. Die Reste der offenen Kompostierung liegen auch noch rum, das Krähenproblem ist überhaupt nicht geklärt. Das Regenrückhaltebecken löst kein Abwasserproblem, die Dreckbrühe wird eben dann nur dosiert direkt in die Umbebung geleitet. Wie sieht es jetzt, nach dem Tauwetter, rund um das Gelände Tappe aus? Sehen sie selbst: ![]() Sickerwasserschacht Altdeponie, was hier rauskommt, läuft alles Richtung Affalter. ![]() Oberflächenwasser aus dem Betriebsgelände läuft ebenfalls Richtung Affalter ![]() Die Reste der offenen Kompostierung liegen immer noch da, obwohl sie schon lange weg sein sollten.
![]() Oberflächenwasser tritt aus dem Gelände, hier Bauschuttrecycling, aus und läuft über das Feld Richtung Lenkersdorf. Das gesamte Areal befindet sich an der höchsten Stelle, nach allen Seiten fließt Oberflächenwasser, Abwasser, Sickerwasser ungeklärt ab, keiner weiss was drin ist. Alles in allem eine Umweltverschmutzung, aber es wird alles hingenommen. Kein Grund Optimismus zu verbreiten, eher um die ganze Angelegenheit weiterhin aufmerksam zu verfolgen. WK |
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15.01.2011 -
Ein Rückblick Im Fernsehen waren zum Jahresende viele satirische Jahresrückblicke zu sehen. Wir wollen dem nicht nachstehen. Willi Kreutel
Biogasanlage Ein
Wintermärchen, oder ein Alptraum?????
Jedem fehlt etwas: Zur Stadtratssitzung am
14.12.2010 sollte über die Deponiesanierung gesprochen werden. |
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08.11.2010: Es wird weitergebaut! Die Interessengemeinschaft gegen den Standort der Biogasanlage zum Presseartikel „Umstrittene Anlage wächst nach Baustopp-Ende weiter“ in Freie Presse vom 26.10.2010: Obwohl gerichtlich gegen die Biogasanlage vorgegangen wird, geht der Bau mit Hochdruck voran, man will mit allen Mitteln betonierte Fakten schaffen. Inzwischen ist das eingetreten, was die Gegner des Projekts schon immer befürchtet haben, die Tappe Beteiligungsgesellschaft ist insolvent, die Deponiesanierung in weite Ferne gerückt. Wir schauen zurück. Am 10.03. 2009 wurde vom Stadtrat Zwönitz folgender Beschluss gefasst: Aufstellungsbeschluss BA/007/2009 11. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Zwönitz für den Bereich des Firmengeländes der Firmengruppe Tappe 1. Sanierung der Altdeponie 2. Bau der Biogasanlage 3. Untersuchung und Klassifizierung der Restbereiche In dieser Reihenfolge wurde die Wichtigkeit der einzelnen Schritte festgelegt. Den Stadträten und den anwesenden Bürgern wurde weisgemacht: zuerst die Deponiesanierung, danach Bau der Biogasanlage (siehe Presseartikel vom 12.03.2009 Freie Presse, Biogaswärme erst nach Deponiesanierung). Alles Lüge, nur ein Trick um den Bau der Biogasanlage durchzubringen und die Stadtverwaltung Zwönitz hat dieses faule Spiel mitgespielt. Bürgermeister Trieberts Worte: - mit der Biogasanlage haben wir endlich einen Pfand in der Hand, um Tappe zum Sanieren der Halde zu bringen - zuerst die Sanierung der Deponie, danach Bau der Biogasanlage - Deponiesanierung wird es nur mit der Biogasanlage geben - Ich werde mich an der Deponiesanierung messen lassen, dass habe ich zu Protokoll gegeben Alles nur leere Politikerworte, ausgesprochen um die Leute hinzuhalten und zu belügen. Herr Triebert, wir vergessen nichts, am 01. Januar 2011 muss die Deponie laut Gerichtsbeschluss saniert sein, Sie wollten sich daran messen lassen. Bürgermeister Triebert und die Stadträte, die mit JA stimmten, haben sich somit als Erfüllungsgehilfen der Energiekonzerne und der Müllwirtschaft erwiesen. Noch einmal die Argumente gegen die Biogasanlage: 1. Es entsteht mitten in unbebauter Landschaft, auf einem Höhenzug eine Industrieanlage, obwohl in den Zwönitzer Gewerbegebieten reichlich Platz wäre 2. Die gesamte Anlage hat keinen Abwasseranschluss, es wird alles Richtung Flächendenkmal „Bad Guter Brunnen“ mitten in die Natur abgeleitet. Jedes Einfamilienhaus braucht einen Abwasseranschluss, diese Industrieanlage anscheinend nicht 3. Um die Wärme nutzen zu können, wird eine mehrere Kilometer lange Rohrleitung nach Zwönitz gebraucht, ökologischer Unsinn 4. Die Biomasse kommt aus Bayern und Baden-Württemberg, wird also über hunderte Kilometer hergekarrt, ebenso ökologischer Unsinn. Und das nennt sich also alternative Energiegewinnung? Fazit: In Bayern, Baden-Württemberg und im Gewerbegebiet in Zwönitz will man die Biogasanlage nicht haben, aber die paar Lenkersdorfer und Affalterer, die meckern eh nur, denen kann man das Ding ruhig vor die Nase setzen! Die Standortgegner werden weiter, mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, gegen die Biogasanlage vorgehen und natürlich mit aller Macht die Sanierung der Deponie fordern. Dazu brauchen wir eine breite Unterstützung aus der Bevölkerung! Willi Kreutel Interessengemeinschaft gegen den Standort der Biogasanlage Fotos: Im Bau befindlichen Biogasanlage:
![]() Kilometerlange Rohrleitung nach Zwönitz:: ![]() Überlauf aus dem Sickerwasserschacht Altdeponie an der Verbindungsstraße Affalter Zwönitz:
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18.09.2010: Bauarbeiten laufen wiederederder Die Freie Presse berichtet über den Fortgang der Bauarbeiten. [MEHR] |
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10.08.2010: Biogasanlage Baustopp
aufgehoben? Am 28.07. stand ein kurzer Artikel über den aufgehobenen Baustopp der Biogasanlage in der Freien Presse. Sehr zum Unverständnis der Gegner dieser Anlage, geändert hat sich eigentlich gar nichts. Die Begründung für die Aufhebung des Baustopps ist nicht nachvollziehbar. Die Anwältin der Interessengemeinschaft hat sofort die Wiedereinsetzung des einstweiliges Rechtsschutzverfahren gegen die immissionsschutzrechtliche Genehmigung der Biogasanlage beantragt. Man könnte auch sagen Widerspruch eingelegt. Inzwischen sind 14 Tage vergangen und die Baustelle ruht noch, ein hoffentlich gutes Zeichen. Kommen wir zum weiteren Thema, die heftigen Regenfälle der letzten Tage haben wiederum eine entscheidende Schwachstelle dieses ganzen Areals gezeigt. Es gibt keinen Abwasseranschluss, bei extremen Wetterlagen fließen die mit Schadstoffen belasteten Abwässer einfach in die Umgebung. Das wird auch bei der Biogasanlage der Fall sein. Angeblich werden die gesamten Abwässer nach Thalheim ins Klärwerk gebracht. Bei Niederschlagsmengen von 50-60 Liter pro Quadratmeter innerhalb 24 Stunden, da kann man sich ausrechnen, was auf der Fläche, wo die Bioabfälle gelagert sind, anfällt. Tappe besitzt einen Pumpwagen, der 12 Kubikmeter fasst, dessen Kapazität reicht nicht annähernd aus, also läuft die Brühe in die Umgebung, aufs angrenzende Feld. Auf eine Anzeige der Interessengemeinschaft hin, hat Tappe Kompost GmbH reagiert. Mit einer Tauchpumpe und einen Gartenschlauch und versucht die Brühe wieder zurück auf ihr Gelände zu pumpen. Ein lächerlicher Versuch, angesichts der Unmengen von ausgetretenen Sickerwasser. Der vollkommen falsche Ansatz, die sollen ihre Abfälle so lagern, das nichts nach außen gelangt, denn alles was nach außen gelangt sickert in die Umgebung und hinterlässt Schäden. Die Bilder dazu, die Brühe auf dem Feld und die Pumpe und der Gartenschlauch. (WK)
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16.07.2010 Biogasanlage erneut im MDR - und der Fertigkompost der Tappe Kompost GmbH Zum dritten Mal war die Biogasanlage am 25.06.2010 Thema im MDR SachsenspiegelDiesmal ging es um den Baustopp, das Areal wurde gezeigt, die Standortgegner kamen zu Wort, Landratsamt und Landesdirektion nahmen keine Stellung. Lediglich Bürgermeister Triebert meldete sich zu Wort, er kann keine Fehler im Planungsverfahren erkennen, das ist auch keine Überraschung. Wenn ich Herrn Triebert sehe, so muss ich immer an Altbundeskanzler Schröder denken. Erst hat er als Bundeskanzler alles vorbereitet, mit der Gasleitung, dann hat er die Politik hingeschmissen und sich bei Gazprom in einen weichen, gutbezahlten Sessel gesetzt. Eine Nummer kleiner, dass könnte bei Bürgermeister Triebert passieren, irgendwann ist der bei Envia. Hier die Bilder Quelle MDR.
Übrigens, was werden wohl die aufgeschütteten Häufen sein, die auf den Bildern des MDR zu sehen sind? Biomüll, Plasteabfälle, Störstoffe? Aber nein das ist Fertigkompost, muss nur noch ausgesiebt werden, so das Landratsamt. Hier meine Anzeige wegen illegaler Ablagerung von Biomüll: Sehr geehrter Herr Roscher, hiermit möchten wir die illegale Ablagerung von Biomüll auf dem Gelände der Firma Tappe Kompost GmbH anzeigen. Um Baufreiheit für die Biogasanlage zu schaffen, wurde der Biomüll einfach auf einen riesigen Haufen geschmissen. Dies dürfte weder von der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung zum Betrieb der Kompostieranlage vom 28.05.1997, noch durch die neue immissionsschutzrechtliche Genehmigung zum Bau und Betrieb einer Biogasanlage gedeckt sein. Laut Gütegemeinschaft Kompost, findet die Kompostierung mit 6.2 Dreiecksmieten statt. Diese Dreiecksmieten haben bestimmte Abmessungen und müssen in bestimmten Abständen umgesetzt werden. Außerdem ist die Tappe Kompost GmbH beauflagt die Mieten mit Plasteplanen oder Kompost abzudecken. Zur Lagerung von Stör- und Reststoffen gibt es genaue Festlegungen. Nichts von allem wird hier eingehalten. Wir fordern Sie als Immissionschutzbehörde, entsprechend zu reagieren. Mit freundlichen Grüßen Willi Kreutel Interessengemeinschaft gegen den geplanten Standort der Biogasanlage Hier die Antwort des Landratsamtes: Sehr geehrter Herr Kreutel, bei dem von Ihnen als Biomüll bezeichneten Stoffen handelt es sich um Fertigkompost (vom Rottegrad her beurteilt), der jedoch noch auszusieben ist. Eine Kompostierung findet somit derzeit nicht statt. Die Aussiebung wird sukzessive vorgenommen. Neue Bioabfälle werden in der Anlage nicht angenommen. Durch unsere Behörde werden die Maßnahmen in kurzfristigen Abständen überwacht. Mit freundlichem Gruß W. Roscher Sachgebietsleiter Immissionsschutz Schlussbemerkung: Fertigkompost, oder Biomüll, urteilen Sie selbst! Möchten Sie solchen Fertigkompost im Garten haben? Wird sich Herr Roscher diesen Fertigkompost in seinen Garten holen? Willi Kreutel |
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13.06.2010 - Stellungnahme der
Interessengemeinschaft (IG) gegen den geplanten Standort der Biogasanlage
zum Presseartikel"Freie Presse" 11.06.2010 „ Baustopp für Biogasanlage“ und 12.06.2010 Bürgermeister Triebert zur Biogasanlage Baustopp für Biogasanlage- ein Achtungserfolg der Standortgegner Die Anwältin der IG hat beim Verwaltungsgericht Chemnitz ein einstweiliges Rechtsschutzverfahren gegen die immissionsschutzrechtliche Genehmigung der Biogasanlage eingeleitet. Im Ergebnis dieses Verfahrens teilte das Verwaltungsgericht Chemnitz mit, dass - die Genehmigungsbehörde (Landratsamt Erzgebirgskreis) die Anordnung des sofortigen Vollzugs aufhebt - das Landratsamt einschätzt, dass die vorgenommene Interessenabwägung nicht ausreichend gewesen sein dürfte - das Landratsamt bereit ist, die Kosten zu tragen Am 28. Mai ging diese Nachricht bei der Anwältin ein. Das bedeutet, erst nach Klärung aller Widersprüche darf gebaut werden! Aber auf dem Gelände der Tappe Kompost GmbH wurde mit großer Intensität weiter gebaut, als ob nichts gewesen wäre. Die IG schaltete erneut ihre Rechtsanwältin ein, daraufhin sah sich das Landratsamt gezwungen, die Baueinstellung am Montag den 07.06.2010 um 15.40 Uhr mit sofortiger Wirkung zu verfügen. Man hat den Eindruck, Gesetze gelten eben nicht für alle, trotz Aufhebung des sofortigen Vollzugs und somit Baustopp, wurde noch munter 10 Tage drauflos gebaut und Fakten geschaffen. In der Zeitung „Freie Presse“ behauptet Herr Böttcher sogar, Envia Therm hätte nichts davon gewusst, damit macht er sich selbst unglaubwürdig. Ein Achtungserfolg im beharrlichen Kampf der IG gegen Kleinstadtmief, Lokalpolitiker, Behörden und Großindustrie. Parallel dazu wurde ein Normenkontrollverfahren beim sächsischen Oberverwaltungsgericht Bautzen auf dem Weg gebracht, gegen die Stadt Zwönitz, zur Überprüfung der Wirksamkeit des Bebauungsplanes der Biogasanlage. Herr Triebert antwortet gleich am nächsten Tag in der Freien Presse. Im vorauseilenden Gehorsam stellt er sich hinter Envia, was muss in seinem Kopf vorgehen? Er ist Bürgermeister der Zwönitzer und somit auch der Lenkersdorfer, die haben ihn gewählt, deren Interessen hat er zu vertreten und nicht mit Füßen zu treten. Das Landratsamt, das Verwaltungsgericht Chemnitz haben Zweifel, nur eben nicht Herr Triebert, der Enviameister. Herr Triebert wagt es, das Regenrückhaltebecken zu nennen, damit hat er schon einmal alle belogen. Um die Biogasanlage durchzubekommen, sollte ein großes Regenrückhaltebecken für die Biogasanlage und die sanierte Deponie gebaut werden. Plötzlich wird nur noch ein kleines Regenrückhaltebecken gebaut, für die Biogasanlage. Wir fragen, wo bleibt das Überlaufbecken für die Deponiesanierung? Herr Triebert, in Zeitnot kommen Sie nicht mit der Biogasanlage, sondern wegen der Sanierung der Altdeponie. 2004 wurde per Gerichtsbeschluss festgelegt, die Deponie ist bis Ende 2010 zu sanieren. Herr Triebert will sich an der Sanierung der Altlast messen lassen (Aussage Triebert zur Stadtratssitzung 10.03.2009), am 1. Januar 2011 werden wie sehen, ob das nur eine seiner leichtfertig abgegebenen leeren Versprechungen war. Nicht mehr viel Zeit, Herr Triebert. Hier der Countdown für die Altdeponiesanierung: Noch 201 Tage bis zum Abschluss der Deponiesanierung Wir werden auch weiterhin für unser schönes Erzgebirge, für unsere Zukunft, für unsere Kinder kämpfen und uns von niemand einschüchtern lassen! Wer derselben Meinung ist, hier die Bankverbindung (KSK Aue-Schwarzenberg, BLZ 870 560 00, Kontonr.: 4000011850), für die Unterstützung einer gerechten Sache! Willi Kreutel IG gegen den Standort der Biogasanlage |
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16.04.2010
Pressebericht über den Bau der Biogasanlagee
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11.03.2010 Zwönitzer Vereine und Mustermänner
Das Zwönitzer Wochenblatt veröffentlichte angeforderte Jubelbriefe von Sportvereinen und Bürgern auf die blühende Kleinstadt Zwönitz. Die Zwönitzer Vereine werden aufgefordert, als Gegenleistung für die großzügige Unterstützung durch die Stadt, nun auch die Stadt in Sachen Biogasanlage zu unterstützen. Einige haben das auch getan, eben kleinstädtischer Mief, Klüngel und Vetternwirtschaft. Nicht genug damit, jetzt sollen auch noch alle Mustermänner auf Vordermann gebracht werden. Viele „Zwönitzer Mustermänner“ erhielten ein persönliches Anschreiben, indem die Errungenschaften von Zwönitz gewürdigt werden und die Entscheidung für die Biogasanlage als demokratisch dargestellt wird. Seitens der Stadtverwaltung bemühte man sich, niemanden zu vergessen. So erhielten mehrere Verstorbene Post, uns liegt der Brief an einen 1996 verstorbenen Zwönitzer vor, und die Antwort des Sohns an das Rathaus. Wir veröffentlichen ihn jedoch nicht, wenigstens wir wollen die Würde des Menschen achten. 50 Stadträte und ehemalige Stadträte haben diesen Mustermannbrief unterschrieben. Man hat sich nicht mal die Mühe gemacht, die Leute mit Namen anzusprechen, sondern sie alle zu Mustermännern degradiert. Meine Frage, wo sind die Musterfrauen, habt ihr da keine in Zwönitz? Hier ein Mustermannbeispielbrief Die überwiegende Mehrheit hätte, als demokratischen Prozess, für die Biogasanlage gestimmt. Dabei hat man vergessen, dass am 10.03. 2009 das immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren nur mit knapper Mehrheit durch den Stadtrat gekommen ist, 12 JA, 10 Nein, 2 Enthaltungen. Durchgegangen ist es nur, weil Herr Triebert den Abgeordneten nicht die Wahrheit gesagt hat, die wichtigsten Ausschnitte aus dem Presseartikel noch mal zum nachlesen, vom 12.03.2009 Freie Presse. ![]() ![]()
Sanierung der Altdeponie, primär (heißt laut Wörterbuch, vorrangig, hauptsächlich, in erster Linie, an erster Stelle), nächstfolgendes Ziel, die Errichtung der Biogasanlage, ein Gesamtpaket sollte es werden, so ist es den Stadträten verkauft worden. Die Bagger stehen in den Startlöchern, aber nicht um die Altlast zu sanieren, sondern um die Biogasanlage zu bauen. Nur auf Grund dieser Unwahrheiten gegenüber den Stadträten und den Zwönitzer und Affalterer Einwohnern konnte Bürgermeister Triebert sich vor einem Jahr knapp durchsetzen. Willi Kreutel Interessengemeinschaft gegen den Standort der Biogasanlage |
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23.02.2010: Ein Kommentar zum Presseartikel
vom 16.02.2010 in der Freien Presse, zur Deponiesanierung und Kommentar der
Interessengemeinschaft gegen den Standort der Biogasanlagee „Schönreden, Wegsehen und nicht wahrhaben wollen“ So ungefähr die Reaktion der Landesdirektion in diesem Interview. 2002 wurden am Sickerschacht 100% Überschreitung der Grenzwerte für Zink und Arsen festgestellt, es gibt Protokolle, dass Autobatterien, Kühlschränke, Klärschlämme u.s.w. abgelagert wurden, die umliegende Erde verseucht ist, alles Tatsachen, lassen sich nicht wegreden. So könnte man noch lange weitermachen. 3 lächerliche Bohrungen, nur unter die Oberfläche sollen ausreichen, um die Deponie zu erkunden. Die Interessengemeinschaft gegen den geplanten Standort der Biogasanlage wird sich nicht nach der Billigmethode, Deckel drauf und vergessen, abspeisen lassen. Nur weil über dieser Zeitbombe, in Sachen Umweltbelastung, ein paar Meter Erde liegen, tut jeder so, als sei nichts da. Wir werden auch weiterhin ein waches Auge auf die Deponiesanierung haben und den Versprechungen der Landesdirektion kritisch gegenüberstehen. Noch eins Herrschaften, die Zeit läuft euch davon, laut Gerichtsbeschluss muss die Deponie bis Ende 2010 saniert sein, dieser Aufschub wurde 2002 gewährt, passiert ist seit dem fast nichts, alles noch Planungsphase. Nur noch reichlich 10 Monate Zeit. Wir in Affalter sollen bis Ende 2015 biologische Klärgruben haben, bin schon auf die behördlichen Drohschreiben gespannt, wenn da einer nicht mitzieht. Hier scheint das niemand zu stören, noch einmal in aller Deutlichkeit, wir fordern: Sanierung der Deponie, laut Gerichtsbeschluss, bis Ende 2010. Ohne wenn und aber, mit Fördermittel, oder ohne Fördermittel, so dass zukünftig keine Gefahr mehr davon ausgeht. Parallelen werden
sichtbar: Plötzlich kommt raus, es gab vorher schon Warnungen, die passten nicht ins Konzept, wurden ignoriert und weggeredet, bis die Katastrophe kam.. Atomendlager in Asse: Eigentlich ungeeignet als Atomlager, die Politik nahm Einfluss, plötzlich war es geeignet, jahrelang hat man dort bedenkenlos die Interessen der Atomlobby bedient, jetzt die Katastrophe, alles muss raus, wohin? Der Steuerzahler bezahlt die Zeche. Noch ein Wort zur Biogasanlage, die Interessengemeinschaft geht mit dem ihr zur Verfügung stehenden Rechtsmitteln gegen die Baugenehmigung der Biogasanlage vor. Willi Kreutel Lesen Sie HIER den Zeitungsartikel! |
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06.02.2010: Die Biogasanlage wird gebaut Jetzt ist es endgültig: Trotz tapferer Gegenwehr aus den Reihen vieler Lenkersdorfer und Affalterer wird die umstrittene Biogasanlage auf dem Gelände der Firma Tappe gebaut. Wie die "Freie Presse" berichtet setzte das Landratsamt mit der Erteilung der Baugenehmigung nun einen vorläufigen Schlusspunkt hinter die Bemühungen der Interessengemeinschaft gegen den Standort der Biogasanlage. Zum Presseartikell |
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01.12.2009 Bürgerforum
Mehrgenerationenhaus Zwönitzz |
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25.11.2009: Einladung zum Bürgerforum am
1.12.2009 Noch einmal steht der gesamte Themenkomplex Biogasanlage, Altdeponie und offene Kompostierung in einem Bürgerforum zur Diskussion. Frau Roth, Bürgerbeauftragte der Linken, hat sich der Sache angenommen. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen. Noch einmal sollen die unterschiedlichen Sichtweisen betrachtet werden. Hier die Einladung: |
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16.11.2009: Der MDR hat
Wort gehalten! Hier noch einige Bilder,
Quelle MDR: |
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06.11.09 Der MDR hat den angekündigten Beitrag nicht gesendet, siehe Pressenotiz. Was gab es wohl so
aktuelles, wichtiges, dass kein Platz dafür war? |
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04.11.2009: SKANDAL: Doch 20 t Altöl mit PCB in der
Lenkersdorfer Deponie? So berichtet heute der Sachsenspiegel (MDR, 19.00 Uhr) in einem Bericht, wo ein anonymer Zeuge über die Vorgänge vor 20 Jahren spricht. Demnach seien 20 Tonnen (!) PCB-haltiges Trafoöl in der Deponie verkippt worden. Wer schon mal einen Feuerwehreinsatz wegen ausgelaufenen Motoröls oder Diesels bei einem Verkehrsunfall gesehen hat, kann die Größe dieses Skandals (wen es dann bewiesen werden kann) einschätzen. Es scheint so, als würde der Streit um den Standort der Biogasanlage in eine neue Dimension gehen. Sobald verlässliche Informationen vorhanden sind, lesen Sie hier mehr! FP-Artikel vom 4.11.2009 |
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30.10.2009: Die Biogasanlage bleibt weiter in
der Diskussion Diesmal hat die Bürgerinitiative Unterstützung aus der Politik. Die Freie Presse berichtet darüber. [MEHR] |
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23.10.2009: Ein Mitarbeiter der Fa.
Tappe meldet sich zu Wort [FU] Wir freuen uns immer, wenn uns Wortmeldungen aus unserer immer größer werdenden Besucherschar erreichen. In diesem Fall von Frieder Clauß von der Städtereinigung Tappe GmbH. Er sendet uns einen Artikel aus dem Zwönitzer Wochenblatt mit einer Rede des früheren Zwönitzer Bürgermeisters Schneider anlässlich des 20. Jahrestages der friedlichen Revolution, in der sich dieser auch mit dem Problem der Biogasanlage auseinandersetzt. Frieder Clauß schreibt "So setzt sich der ehemalige Bürgermeister Schneider mit unserem gemeinsamen Problem Biogasanlage und Deponie auseinander (s.a. seine Rede zur Veranstaltung zum 3. Oktober 09)." Den Zeitungsausschnitt haben wir hier eingestellt. Vielen Dank an den Einsender! Vielleicht können doch die Fronten etwas geglättet werden, wenn beide Parteien etwas aufeinander zugehen. Es ist schließlich "unser gemeinsames Problem"! [ZWÖNITZER WOCHENBLATT] |
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23.10.2009: Kurzbericht über die
MDR-Ausstrahlung vom 21.10.2009 Diese Einsendung erreichte uns aus der Bürgerinitiative: "In MDR regional Sachsenspiegel extra ein Bericht über Biogasanlagen. Knapp fünf Minuten, es ging um die geplante Biogasanlage in Lenkersdorf und in Zwickau-Planitz. 5 Minuten, nicht viel kann man sagen, aber wer genau hingehört hat, es wurde alles gesagt. Bisheriger unzuverlässiger Betreiber, nicht sanierte Giftmüllkippe, weite Anfahrtswege aus den alten Bundesländern, zu nahe an bewohntem Gebiet u.s.w. In Zwickau, da kann man nur mit dem Kopf schütteln, 200 m neben dem Neubaugebiet, eine Biogasanlage mit Gülle. Siehe Presseartikel Biogasanlage in Ostrau. Der Investor in Zwickau, Herr Menges, stellt sich hin und erklärt die Gegner seiner Biogasanlage als ewig gestrige. Er wohnt bestimmt nicht daneben. Der Bürgermeister von Zwönitz, der eigentlich die Bürger vertreten sollte, weil er eben Bürgermeister und nicht Enviameister heißt, ist leider stumm geblieben. Hier noch ein paar Bilder aus dem Beitrag, Quelle MDR:"
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2 0.10.2009: MORGEN:
Thema Deponie, Kompostierung und Biogasanlage im MDR Auch in anderen Orten
regt sich der Widerstand! Biogasanlage in
Ostrau, mit Gülle und Mais, eigentlich eine geschlossene Anlage, die nicht
stinken sollte, aber doch stinkt, Protest regt sich. MZ-web.de: Biogas-Anlage stiftet ÄrgerGülle-Transporte: Empörte Einwohner wenden sich mit Beschwerdebrief an Gemeinderat VON RALF BÖHME, 21.09.09, 18:33h, aktualisiert 21.09.09, 19:06h OSTRAU/MZ. Ostrau im Saalekreis erkennt man am Geruch. Das ist seit einiger Zeit ein geflügeltes Wort in den Dörfern rings um den Petersberg. Der Grund: In dem Ort arbeitet seit zwei Jahren eine Biogas-Anlage, die Energie unter anderem aus Gülle erzeugt. Mittlerweile stinkt das den Einwohnern mächtig. Dem Gemeinderat liegt ein Beschwerdebrief mit vielen Unterschriften vor. Die Bürger sind empört, weil Zusagen nicht eingehalten werden. Bürgermeisterin Liselotte Berner (parteilos) stellt sich ohne Wenn und Aber auf die Seite der Kritiker: "So kann es hier nicht mehr weitergehen." Großen Unmut löst die tägliche Erfahrung aus, dass Gülle-Transporter mitten durch Ostrau rollen und sich der Gestank so bis vor die Haustür verbreitet. Darüber hinaus führt diese Route auch über eine Brücke, die für schwere Traglasten überhaupt nicht ausgelegt ist. Weder Verbotsschilder noch Kontrollen von Verkehrspolizei und Ordnungsamt, so Berner, hätten die Fahrer der Gülle-Wagen von ihrer gewohnten Route abbringen können. "Das ist das Gegenteil dessen, was vereinbart ist", sagt Berner gegenüber der MZ. Der Bürgermeisterin zufolge habe die Gemeinde nämlich nur unter einer Bedingung der Biogas-Anlage zugestimmt. Danach sollte die stinkende Fracht über einen Weg am Rande des Dorfes zur Anlage gelangen. Dann würden Gestank und Lärm, so die Hoffnung, niemanden stören. Davon einmal abgesehen, komme laut Berner nun auch noch eine andere Frage ins Spiel: Sind die Behälter des Biogas-Kraftwerks - wie angekündigt - abgedichtet? Anwohner ziehen das in Zweifel, weil zeitweilig eine geradezu unerträgliche Geruchsbelästigung herrscht. Betreiber der Anlage ist der Energieversorger EnviaM in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Agrarbetrieb. EnviaM-Presssprecher Stephan Buscher hält es für ausgeschlossen, dass von der Anlage bei havariefreiem Betrieb eine Belästigung ausgehen könne. "Die Behälter sind verschlossen. Und das hat zwingende technologische Gründe." Wegen der Kritik an der Gülle-Zufuhr erklärt sich EnviaM jedoch ausdrücklich gesprächsbereit. Man werde auf die Partner vor Ort einwirken und sichern, dass Vereinbarungen eingehalten werden. Buscher: "Uns geht es immer um eine möglichst umweltverträgliche Lösung". Deshalb rege man einen Runden Tisch an, um den Konflikt rasch zu entschärfen. Eberhard Stahr, der Chef des Agrarbetriebs, hält die Kritiken aus seiner Sicht für übertrieben. "Da gibt es kein Problem, sondern Befindlichkeiten." Vor ihrer Errichtung sei die Anlage auf Umweltverträglichkeit geprüft und erst dann durch die Behörden genehmigt worden. Dass Gülle-Fahrzeuge durch das Dorf fahren, wollte Stahr allerdings nicht ausschließen. Jedoch sei das alles nicht klar zuzuordnen, da mehrere Betriebe - darunter ein Schweinehof - ihre Gülle anliefern würden. Direkter Link zum Artikel: 'http://www.naumburger-tageblatt.de/artikel?id=1246046573995' |
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08.10.2009: Wird die Biogasanlage wirklich
gebaut?
Wenn
man die Berichte über die letzte Zwönitzer Stadtratssitzung liest, scheint
es so.
Aber:
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Kommentar der Interessengemeinschaft gegen den Standort der
Biogasanlage zum FP-Artikel vom 9. September:
von Willi Kreutel Bürgermeister Triebert lässt die Katze aus dem Sack! Den Gedankengängen von
Herrn Triebert zu folgen ist schwierig, das hat er in zahlreichen
Stadtratssitzungen schon bewiesen. Jetzt soll die Deponie saniert werden,
der Firmengruppe Tappe gibt er gleich die Bedienungsanweisung mit auf dem
Weg. Einfach mit der Firma, der die Deponie gehört (Tappe
Beteiligungsgesellschaft) pleite machen, die Deponiesanierung bezahlen dann
unter anderem die Lößnitzer. Mit Tappe Kompost GmbH weiter mit der Annahme
von Biomüll und der Biogasanlage Geld verdienen. Auf dem anliegenden
abgeernteten Getreidefeld liegt der vom Winde verwehte Plastikmüll von der
Kompostieranlage und kommt so in unsere Nahrungskette. |
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21.08.2009 Da macht sich ein Affalterer Luft: Zwönitzer
Bürgermeister stark in Kritik!
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03.08.2009 Der neue "Biogasbote" ist im Umlauf:
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27.07.2009 Volkskunst im Erzgebirge -
neue Plakate zum Thema Biogas aufgetaucht.
Am Affalter Ortsausgang Richtung Zwönitz hängt dieses Bettlacken, mit einer Stellungnahme des anonymen Schöpfers.
An der Einfahrt zum
Guten Brunn, gleich neben dem neuen, noch frisch aussehenden Wegweiser zum
Guten Brunn ist dieses Sonderwanderziel für den 1. Sächsischen Wandertag vom
24.-26.7.2009 in Zwönitz ausgeschildert. |
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14.07.2009 Sauberes Wasser im Affalterbach - Sanierung der Altdeponie Lenkersdorf ist so dringend nötig! Obwohl seit Jahren
gerichtlich gefordert, die Frist läuft in ca. 17 Monaten (Ende 2010) aus,
gibt es keine konkreten Planungen, nur die bekannten Absichtserklärungen.
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02.07.2009: Der Zwönitzer Bürgermeister
erstattet Anzeige gegen Unbekannt
Die Stadt Zwönitz lässt die Gerüchteküche
lüften! Wegen der sich hartnäckick haltenden Vermutungen, die Lenkersdorfer
Müllkippe sei um die Wendezeit herum unerlaubt als Giftmülldeponie genutzt
worden, ist der Zwönitzer Bürgermeister Wolfgang Triebert in die Offensive
gegangen. Er hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet, weil die damaligen
vermeintlichen Sünder ja erst noch gefunden werden müssen. Zuvor muss aber
erst mal nachgewiesen werden, ob es wirklich unerlaubte Ablagerungen gegeben
hat. Die Gerüchteküche brodelt! Man hört von Oelschlamm und anderen
unappetitlichen Sachen. Normalerweise sollten Rückstände davon auch heute
noch nachweisbar sein, wenn man an den "richtigen" Stellen bohrt. Was
passieren könnte, wenn man wirklich fündig würde, kann man nur spekulieren:
Die Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten dürften längst verjährt sein und
der Steuerzahler trägt die Rechnung. In diesem Fall sicher gern, denn eine
saubere Umwelt kommt uns allen zugute... "Nachdem die Interessengemeinschaft gegen den Standort der Biogasanlage bereits im Mai Strafanzeige gestellt hat, zieht nun Herr Triebert notgedrungen nach, um sich nicht dem Vorwurf der Untätigkeit auszusetzen. Was heißt hier Gerüchte und Vermutungen? In der Anzeige der Interessengemeinschaft sind die ganzen Umweltvergehen aufgelistet, Quelle sind die Akten der Behörden (Landratsamt und Regierungspräsidium). Eigentlich hätten die Behörden längst aktiv werden müssen. Das sind sie auch, nur war es nicht sehr erfolgreich. Das es sich hier nicht um eine Hausmülldeponie handelt, dürfte jedem klar werden, der Einsicht in die vorhandenen Akten nimmt. Eigenartig auch die Feststellung von Herrn Triebert, bei einem „nein“ des Stadtrates beginnt die Planungsprozedur von neuem. Soll wohl heißen, es ist uns vollkommen egal was Andere wollen, wir wollen die Biogasanlage und werden solange planen, bis wir durch sind. Was kümmern uns die paar Lenkersdorfer und Affalterer, und selbst wenn der Zwönitzer Stadtrat „nein“ sagen sollte, geht die Planung eben von vorne los, solange bis er zustimmt. Es drängt sich die Frage auf, wessen Interessen Herr Triebert vertritt, die der Zwönitzer auf alle Fälle nicht. Ich denke es gibt genügend Beispiele, wo nach einem „nein“ der kommunalen Vertreter umstrittene Bauvorhaben zu den Akten gelegt wurden."
Gern nehmen wir hier weitere Kommentare
oder Leserbriefe auf! |
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16.05.2005: Bericht über die Einwohnerversammlung im Zwönitzer Mehrgenerationenhaus am 13.5.2009 Die
Interessengemeinschaft gegen den Standort der Biogasanlage hatte zum
Informationsabend eingeladen.
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15.05.2009 Die Pläne zum Bau der
Biogasanlage liegen aus
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Keine Gerechtigkeit für Zwönitz und
Affalter?
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Bericht über die Bürgerversammlung am 30.04.2009 Trotz Maibaumsetzen
und Hexenfeuer hat 18.00 Uhr diese Sitzung stattgefunden.
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Bürgerversammlung zur Biogasanlage und zur Sanierung der Deponie am 30.04.2009 18.00 Uhr Saal der Agrargenossenschaft. Ausführliche Einladung im Zwönitzer Wochenblatt vom 23.04.2009. Der Zwönitzer Bürgermeister Triebert und die Beteiligung zu den geplanten Baumaßnahmen. Vorbildlich könnte man
meinen, frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit, genau wie es der Gesetzgeber
vorsieht. 16.00 Uhr Maibaum setzen Leute geht mal alle zum
Hexenfeuer, wir schieben mal schnell mal eine Bürgerversammlung dazwischen,
Bürger sollen wahrscheinlich sowieso nicht kommen. 21.05. 2009 Himmelfahrt da braucht auch niemand Angst vor Bürgern zu haben, da kommt keiner. Demokratie 20 Jahre nach
der Wende sollte anders aussehen, aber das scheint noch nicht überall angekommen
zu sein. Hier noch einige Bilder
von Gelände der Kompostierung, geändert hat sich noch nichts.
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26.03.2009: Der neue Bio-Gas-Bote erscheint
Wegen der Wichtigkeit für unseren Ort soll diese
Auflage auch in Affalter verteilt werden. Hier schon mal ein Vorabdruck: |
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23.03.2009: Besorger Einwohner meldet sich zu Wort: Abwasser verunreinigt
Dorfbach! Diese Meldung erreichte uns am 15.03.2009:
"Es ist wieder einmal
so weit gekommen, das Gelände der Tappe Kompost GmbH ist
übergelaufen.
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10.03.2009: Erneute Stadtratssitzung zum Thema Biogasanlage in Zwönitz!!
Ungefähr 150 betroffene Einwohner aus Lenkersdorf und Affalter waren
gekommen und erlebten am Ende doch eine Enttäuschung.
Hier geht´s zum
zugehörigen Presseartikel: |
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26.02.2009: Erste
Ausgabe des Biogasboten erschienen
Die
Interessengemeinschaft "Gegen den Standort der Biogasanlage" hat
sich entschlossen, in unregelmäßigen Abständen ein Informationsblatt
herauszubringen. Damit soll die ganze Angelegenheit aus Sicht der
Interessengemeinschaft dargestellt werden.
Meinungsäußerung
zur Biogasanlage
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10.02.2009: Die Freie Presse berichtet über Runden Tisch
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27.01.2009 Stadtratssitzung zum Thema Biogas in Zwönitz -Verfahren für 6 Wochen ausgesetzt- Unter reger Teilnahme der betroffenen Bevölkerung mühte sich der Zwönitzer Bürgermeister Triebert drei Stunden, mit Engelszungen, den Stadträten diese Anlage schmackhaft zu machen. Alle Bedenken und Einwände wurden vom Tisch gewischt, Zwönitz und die Firma Tappe brauchen diese Anlage unbedingt, so Bürgermeister Triebert. Man kann jetzt nicht gegen die Firma Tappe und die derzeitigen Zustände durchgreifen, mit der neuen Anlage wird das gelingen, wer soll das glauben. Außenbereich, Regionalplan, Landschaftsplan Affalter, Lage auf dem höchsten Punkt, zu nahe an der Wohnbebauung, Kaltluftentstehungsgebiete, jetzige Zustände, 470 Unterschriften, alles scheint nicht zu zählen. Doch so richtig wollten die Stadträte das nicht schlucken, der Druck der anwesenden Bevölkerung war zu stark. Der Bürgermeister wurde vom Stadtrat beauftragt, beim Landratsamt die Aussetzung des Zulassungsverfahrens für 6 Wochen zu beantragen, was überhaupt nicht in seinem Interesse war. Es soll ein runder Tisch mit allen Beteiligten gebildet werden, nach Kompromissen gesucht werden. Bleibt zu hoffen, dass alle Gehör finden, es ist einfach erschreckend mit welcher Wucht hier versucht wird, dieses Bauvorhaben durchzuziehen. Man muss sich vorstellen, 100m daneben in Richtung Lenkersdorf kauft man ein Grundstück und will eine Gartenlaube reinbauen, alle Argumente (Außenbereich, Zersiedlung, Sichtbeeinträchtigung u.s.w.) die, die Gegner der Biogasanlage gegen den Bau vorgebracht haben, würden sie nun von der Stadt hören. Bei ihren eigenen Bauvorhaben scheint das Zwönitz nicht zu stören. Die Biogasanlage entwickelt sich zur nicht endenden Geschichte, leider. |
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26.01.2009 Wichtig Stadtratssitzung zur Biogasanlage!
Termin: 27.01. 2009
19.00 Uhr
Der Zwönitzer Stadtrat
gibt sein Votum zur Biogasanlage ab. Die Sitzung ist öffentlich,
Zwönitzer und Lößnitzer Bürger sollten möglichst zahlreich
teilnehmen. |
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22.01.2009 Bericht von der Ortschaftsratssitzung in Lenkersdorf
Der Antrag zur
Errichtung der Biogasanlage nimmt seinen Weg durch die Instanzen der
Stadt Zwönitz. |
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15.01.2009 - Informationsabend der Interessengemeinschaft gegen den Standort der Biogasanlage
Große Resonanz fand
die Veranstaltung bei den Einwohnern aus Affalter und Lenkersdorf.
Gut gefüllt war der Saal im „Schönburg´schen Hof“ in Affalter.
Einige mussten für die reichlich 2-stündige Versammlung Stehplätze
in Kauf nehmen, gespannte Aufmerksamkeit unter den Zuhörern. |
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24.11.2008 Und schon wieder Biogas!
Erneuter Presseartikel
zum Thema Biogas in der Freien Presse.
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13.11.2008: Die Entscheidung scheint gefallen zu sein
Erneut steht ein
Artikel über die geplante Biogasanlage zwischen Zwönitz und Affalter
in der Freien Presse.
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10.10.2008: Die Freie Presse nimmt sich des Themas an |
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10.10. 2008: Und noch einmal die Firma Tappe, Kompostierung und Biogasanlage
Bei allen für und
wider der geplanten Biogasanlage erhebt sich die Frage, wie sieht es
jetzt auf dem Gelände der Firma Tappe aus.
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01.10.2008 Besichtigung einer Biogasanlage
Am Mittwoch, den 1.
Oktober, besichtigten Einwohner aus Zwönitz und Affalter eine
Biogasanlage in Bayern.
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30.09.2008: Meinungsäußerung zur Biogasanlage
Diese beiden Plakate sind an der
Hartensteiner Straße, am Zaum der Gartenanlage in Streitwald
aufgetaucht.
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28.08.2008 Firma Tappe plant eine Biogassanlage auf ihrem Gelände
Einwohner aus
Oberaffalter beteiligten sich als Gäste an einer
Ortschaftsratssitzung von Lenkersdorf im Mehrgenerationenhaus
Zwönitz. Text und Bilder Willi Kreutel, Luftbild Firma Tappe
Hier ein Bericht über
die Veranstaltung (Freie Presse vom 3.9.2008):
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