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Fa. Tappe plant Biogasanlage
 

Nur noch

bis zur erfolgten (?) Deponiesanierung
Leider hat unser Zähler am 31.12.2010 den Geist aufgegeben, nachdem er feststellen musste,
dass die Sanierung ausfallen muss.

 
22.02.2012: Biogasanlage im Probebetrieb

Es ist ruhig geworden um die neuerrichtete Biogasanlage im Zwönitzer Ortsteil Lenkersdorf, nahe der Flurstücksgrenze zu Affalter.
Die Anlage ist fertiggestellt und befindet sich derzeit im Probebetrieb.
Der Erzgebirgsblick bringt einen ausführlichen Bericht darüber.

[MEHR]
 
12.04.2011 Was macht eigentlich der Bau der Biogasanlage und die Sanierung der Altdeponie?

Sehr zum Verdruss der Standortgegner wächst die Biogasanlage weiter
Auf den Bildern zu sehen, die zukünftige Anmischhalle und die Nachrotte, alles Erfolge der Standortgegner. Eigentlich sollte die Biogasanlage als Billigversion ohne beide Anlagen gebaut werden, nur die Proteste dagegen haben bei den verantwortlichen Erbauern schrittweise zu Nachbesserungen geführt.
Zwei Gerichtsverfahren sind noch anhängig, die haben leider keine aufschiebende Wirkung, das heißt, es darf weiter gebaut werden, vollendete Tatsachen geschaffen werden. Natürlich setzen die Standortgegner weiterhin auf die Gerichtsverfahren, es ist noch nicht vorbei.
Bald wird wohl der Startschuss fallen, für die täglich stinkenden LKW Ladungen Biomüll aus Bayern und Baden-Württemberg. Bürgermeister Triebert wird das als Erfolg feiern.
Was wird aus den Resten der Biogaserzeugung werden? Die Antwort finden wir nicht mal zehn Meter neben der Biogasanlage. Dort gammeln und stinken die Reste der offenen Kompostierung vor sich hin, niemand interessiert es, laut Behörden sollte alles schon seit über einem Jahr verschwunden sein. Bei der Biogasanlage wird das natürlich anders, wer soll´s glauben.
Von der versprochenen Sanierung der Altdeponie, den weit fortgeschrittenen Ausführungsplanungen und so weiter, kein Wort mehr, Bürgermeister Triebert hat sowohl seine Zwönitzer Einwohner, als auch die Affalterer belogen, wir erinnern: "Biogasanlage wird es nur mit Deponiesanierung geben, als Gesamtpaket", geblieben ist nur die Biogasanlage.
WK

Hier die Fotos:

 
22.01.2011 - Kommentar von Willi Kreutel zum FP-Artikel vom 20.01.2011 "Warten auf Insolvenzgutachten"

Am 19. Januar zur Stadtratssitzung stand, auf Betreiben der UWZ, die Deponiesanierung erneut auf der Tagesordnung, mit ein paar großspurigen Sätzen versuchte Bürgermeister Triebert, sich dieses unleidigen Themas zu entledigen. Eine gut einstündige emotionsgeladene Diskussion, mit Abstimmung, schloss sich an. Bürgermeister Triebert wurde verpflichtet, sich bei den Behörden um die zügige Sanierung der Altlast zu kümmern, ein Sieg für die Gegner der Biogasanlage. Eins sollte Bürgermeister Triebert jetzt gelernt haben, die Mehrheit im Stadtrat hat er nicht gepachtet. Hat er damals die Biogasanlage knapp durch den Stadtrat gebracht, so scheint doch bei einigen Stadträten das einfache Handheben dem gesunden Menschenverstand zu weichen. All das haben die Gegner der Biogasanlage schon vor einem reichlichen Jahr vorausgesagt und wurden dafür als ewig gestrige abgestempelt. Jetzt spricht man von Sanierung in den nächsten 3 bis 4 Jahren, Hinhaltetaktik. Nichts wird passieren, nur eins, bald wird die Biogasanlage fertig sein und Herrn Tappe wird wieder eine sprudelnde Einnahmequelle eröffnet. Er darf Biomüll aus Bayern ankarren, während der Steuerzahler die Deponiesanierung bezahlt, dank Herrn Triebert.
WK

 
18.01.2011 - Die Biogasanlage, die Altdeponie und die Neujahrsansprache des Bürgermeisters Triebert

Im Zwönitzer Wochenblatt Nummer 1/2011 hält der Zwönitzer Bürgermeister Triebert eine Neujahrsansprache.
Er geht auch auf die Biogasanlage und die Altdeponie ein.
Hier der Ausschnitt:



Kein Wort davon, das der Gerichtstermin zur Sanierung der Altdeponie (31.12.2010) verstrichen ist, die Tappe Beteiligungsgesellschaft insolvent ist.
Die Reste der offenen Kompostierung liegen auch noch rum, das Krähenproblem ist überhaupt nicht geklärt.
Das Regenrückhaltebecken löst kein Abwasserproblem, die Dreckbrühe wird eben dann nur dosiert direkt in die Umbebung geleitet.

Wie sieht es jetzt, nach dem Tauwetter, rund um das Gelände Tappe aus? Sehen sie selbst:


Sickerwasserschacht Altdeponie, was hier rauskommt, läuft alles Richtung Affalter.
 

Oberflächenwasser aus dem Betriebsgelände läuft ebenfalls Richtung Affalter


Die Reste der offenen Kompostierung liegen immer noch da, obwohl sie schon lange weg sein sollten.


Oberflächenwasser tritt aus dem Gelände, hier Bauschuttrecycling, aus und läuft über das Feld Richtung Lenkersdorf.
Das gesamte Areal befindet sich an der höchsten Stelle, nach allen Seiten fließt Oberflächenwasser, Abwasser, Sickerwasser ungeklärt ab, keiner weiss was drin ist.

Alles in allem eine Umweltverschmutzung, aber es wird alles hingenommen.
Kein Grund Optimismus zu verbreiten, eher um die ganze Angelegenheit weiterhin aufmerksam zu verfolgen.
WK
 

15.01.2011 - Ein Rückblick

Achtung Satire
          Achtung Satire          Achtung Satire

Im Fernsehen waren zum Jahresende viele satirische Jahresrückblicke zu sehen. Wir wollen dem nicht nachstehen. Willi Kreutel

Biogasanlage

Ein Wintermärchen, oder ein Alptraum?????

Baustopp, diesmal vom Winter verhängt und ohne ein einziges Blatt Papier zu bedrucken!

Jedem fehlt etwas:
Herrn Bürgermeister Triebert
die Brikett zum Heizen.
einigen Zwönitzer Stadträten Bier und Schnaps.
Tappe das Geld zum Sanieren der Altdeponie
Envia Therm das Wetter zum Weiterbauen.
den Gegnern der Anlage der Glaube, dass die Deponie saniert wird
der Biogasanlage, der Abwasseranschluss

Zur Stadtratssitzung am 14.12.2010 sollte über die Deponiesanierung gesprochen werden.
Aber es kam nicht dazu! In einer so modernen Stadt wie Zwönitz, ist man nicht in der Lage, bei Minusgraden eine Stadtratssitzung ordnungsgemäß durchzuführen.
Wahrscheinlich wird doch Biogas gebraucht.
In der Linde war es zu kalt, die Sitzung wurde abgebrochen, Absicht, Berechnung?
Herr Bürgermeister Triebert versteckt sich hinter dem Winter, er könnte hinter jeder Schneewehe stecken. Irgendwann kommt das Frühjahr, der Schnee ist weg und Herr Triebert hat keine Deckung mehr, dann sind Antworten gefragt!!!
Eigentlich hätte man die Stadtratssitzung ins Mehrgenerationenhaus verlegen können, da wär’s bestimmt warm gewesen, aber da gibt es kein Bier und das geht auch wieder nicht.
Mit dem Bierkonsum bei den Stadtratssitzungen hat es Zwönitz schon bis in die überregionale Presse und in den Sachsenspiegel gebracht, na dann Prost.
Die UWZ hatte vorgeschlagen, auf den Alkoholkonsum während den Stadtratssitzungen zu verzichten, doch das wurde von den anderen Fraktionen abgeschmettert. Sachsen ist schließlich wie Bayern, ein Freistadt und in Bayern ist Bier ein Lebensmittel.

So, so, Tappe hat also kein Geld die Deponie zu sanieren, sollen wir vielleicht sammeln.
Mein Vorschlag ans Landratsamt:
Die Biotonne wird zwangsweise eingeführt und der kleine Mann muss zahlen, so käme Tappe wieder zu Geld.
Warum hat er eigentlich keins mehr???? 

Nun gut die Banken hatten auch keins mehr und wussten auch nicht warum.

Übrigens, was haben Müll und Mafia gemeinsam? Beides wird mit M und groß geschrieben, ist also im Duden nicht sehr weit voneinander entfernt und bei der Mafia geht es meistens nicht mit rechten Dingen zu.

Ach so, noch ein Hoch auf die Städtereinigung Tappe, das sind die mit den 3 Tannen im Logo.
Im Logo gehen sie wenigstens nicht ein und keiner kann sie abschneiden, allerdings wachsen sie auch nicht, waren schon vor 10 Jahren genauso groß.
Die Städtereinigung sichert und erhält Arbeitsplätze und denkt dabei schon europäisch, zum Abfahren der Störstoffe nach Sachsen-Anhalt wurden tschechische LKW eingesetzt und somit Arbeitsplätze im Nachbarland gesichert, haben wir in Deutschland doch einen Fachkräftemangel und man will die Fachkräfte hier nicht überstrapazieren.

Die eigenen Kraftfahrer wären bestimmt krank geworden, wenn sie laufend nach Sachsen-Anhalt gefahren wären.
Ganz nebenbei konnte auch keiner erzählen, wo das Zeug hingekommen ist, denn tschechisch verstehen wir nicht.

Der Biogasanlage
fehlt der Abwasseranschluss, bauen sie mal ein Eigenheim und sagen, bei mir fällt kein Abwasser an, Envia Therm macht das auch so. Dabei bekommen sie jeden Tag 50 Tonnen Biomüll aus Bayern angeliefert.
Die Arbeiter müssen nach Hause auf die Toilette, oder direkt in die Biogasanlage gehen.

Pressefreiheit, welch ein Wort, haben wir doch zu Erich`s Zeiten aufs sehnlichste drauf gewartet, die Wende sollte sie uns bringen, Freiheit und Unabhängigkeit der Medien. Große Anzeigen der Konzerne in den Tageszeitungen, das bringt richtig Geld für die Verlage. Die Kuh, die Milch gibt, die verärgert man nicht, oder man tritt ihr nicht in den Hintern, denn sie könnte ja weglaufen. Pressefreiheit, ein empfindliches Wort, das sich schnell aus dem Staube macht.

Ein Dank an die meisten Volksvertreter, die uns zugehört haben, Unterstützung zugesagt  haben, um dann auf Nimmerwiedersehen zu verschwinden.

Wir werden  bei den nächsten Wahlen, wenn sie wieder mit blumigen Sprüchen auf der Matte stehen, daran denken.

Eigentlich fragen wir uns, warum gibt es noch einen Kreistag, Landtag, Bundestag, das könnte doch alles Envia oder ein Ölkonzern übernehmen.

Unsere Politiker sind doch nicht anderes, als die verlängerten Arme der Konzerne.


Einen Mann könnten wir gebrauchen:
Julian Assange! Wir fordern:  Wikileaks auch für Zwönitz

Wir grüßen die „pferdefreundlichste Stadt“ Sachsens und hoffen, dass es wenigstens im Rathaus warm wird,  wenn es schon nicht zur Stadtratssitzung in der Linde reicht.

Lieber Bürgermeister Triebert, wenn wir zur nächsten Stadtratsitzung ein paar Briketts mitbringen sollen, sagen Sie Bescheid.



Achtung Satire
                  Achtung Satire                  Achtung Satire
 

08.11.2010: Es wird weitergebaut!

Die Interessengemeinschaft gegen den Standort der Biogasanlage zum Presseartikel „Umstrittene Anlage wächst nach Baustopp-Ende weiter“ in Freie Presse vom 26.10.2010:

Obwohl gerichtlich gegen die Biogasanlage vorgegangen wird, geht der Bau mit Hochdruck voran, man will mit allen Mitteln betonierte Fakten schaffen.
Inzwischen ist das eingetreten, was die Gegner des Projekts schon immer befürchtet haben, die Tappe Beteiligungsgesellschaft ist insolvent, die Deponiesanierung in weite Ferne gerückt.

Wir schauen zurück. Am 10.03. 2009 wurde vom Stadtrat Zwönitz folgender Beschluss gefasst:
Aufstellungsbeschluss BA/007/2009 11. Änderung des Flächennutzungsplanes der Stadt Zwönitz für den Bereich des Firmengeländes der Firmengruppe Tappe
1. Sanierung der Altdeponie
2. Bau der Biogasanlage
3. Untersuchung und Klassifizierung der Restbereiche

In dieser Reihenfolge wurde die Wichtigkeit der einzelnen Schritte festgelegt. Den Stadträten und den anwesenden Bürgern wurde weisgemacht: zuerst die Deponiesanierung, danach Bau der Biogasanlage (siehe Presseartikel vom 12.03.2009 Freie Presse, Biogaswärme erst nach Deponiesanierung).
Alles Lüge, nur ein Trick um den Bau der Biogasanlage durchzubringen und die Stadtverwaltung Zwönitz hat dieses faule Spiel mitgespielt.

Bürgermeister Trieberts Worte:
- mit der Biogasanlage haben wir endlich einen Pfand in der Hand, um Tappe zum Sanieren der Halde zu bringen
- zuerst die Sanierung der Deponie, danach Bau der Biogasanlage
- Deponiesanierung wird es nur mit der Biogasanlage geben
- Ich werde mich an der Deponiesanierung messen lassen, dass habe ich zu Protokoll gegeben
Alles nur leere Politikerworte, ausgesprochen um die Leute hinzuhalten und zu belügen.

Herr Triebert, wir vergessen nichts, am 01. Januar 2011 muss die Deponie laut Gerichtsbeschluss saniert sein, Sie wollten sich daran messen lassen. Bürgermeister Triebert und die Stadträte, die mit JA stimmten, haben sich somit als Erfüllungsgehilfen der Energiekonzerne und der Müllwirtschaft erwiesen.

Noch einmal die Argumente gegen die Biogasanlage:
1. Es entsteht mitten in unbebauter Landschaft, auf einem Höhenzug eine Industrieanlage, obwohl in den Zwönitzer Gewerbegebieten reichlich Platz wäre
2. Die gesamte Anlage hat keinen Abwasseranschluss, es wird alles Richtung Flächendenkmal „Bad Guter Brunnen“ mitten in die Natur abgeleitet. Jedes Einfamilienhaus braucht einen Abwasseranschluss, diese Industrieanlage anscheinend nicht
3. Um die Wärme nutzen zu können, wird eine mehrere Kilometer lange Rohrleitung nach Zwönitz gebraucht, ökologischer Unsinn
4. Die Biomasse kommt aus Bayern und Baden-Württemberg, wird also über hunderte Kilometer hergekarrt, ebenso ökologischer Unsinn.

Und das nennt sich also alternative Energiegewinnung?

Fazit: In Bayern, Baden-Württemberg und im Gewerbegebiet in Zwönitz will man die Biogasanlage nicht haben, aber die paar Lenkersdorfer und Affalterer, die meckern eh nur, denen kann man das Ding ruhig vor die Nase setzen! Die Standortgegner werden weiter, mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, gegen die Biogasanlage vorgehen und natürlich mit aller Macht die Sanierung der Deponie fordern.
Dazu brauchen wir eine breite Unterstützung aus der Bevölkerung!
Willi Kreutel
Interessengemeinschaft gegen den Standort der Biogasanlage

Fotos:
Im Bau befindlichen Biogasanlage:

 
Kilometerlange Rohrleitung nach Zwönitz::


Überlauf aus dem Sickerwasserschacht Altdeponie an der Verbindungsstraße Affalter Zwönitz:

 
18.09.2010: Bauarbeiten laufen wiederederder

Die Freie Presse berichtet über den Fortgang der Bauarbeiten.
[MEHR]
 
10.08.2010: Biogasanlage Baustopp aufgehoben?

Am 28.07. stand ein kurzer Artikel über den aufgehobenen Baustopp der Biogasanlage in der Freien Presse.
Sehr zum Unverständnis der Gegner dieser Anlage, geändert hat sich eigentlich gar nichts. Die Begründung für die Aufhebung des Baustopps ist nicht nachvollziehbar. Die Anwältin der Interessengemeinschaft hat sofort die Wiedereinsetzung des einstweiliges Rechtsschutzverfahren gegen die immissionsschutzrechtliche Genehmigung der Biogasanlage beantragt. Man könnte auch sagen Widerspruch eingelegt. Inzwischen sind 14 Tage vergangen und die Baustelle ruht noch, ein hoffentlich gutes Zeichen.

Kommen wir zum weiteren Thema, die heftigen Regenfälle der letzten Tage haben wiederum eine entscheidende Schwachstelle dieses ganzen Areals gezeigt. Es gibt keinen Abwasseranschluss, bei extremen Wetterlagen fließen die mit Schadstoffen belasteten Abwässer einfach in die Umgebung. Das wird auch bei der Biogasanlage der Fall sein. Angeblich werden die gesamten Abwässer nach Thalheim ins Klärwerk gebracht. Bei Niederschlagsmengen von 50-60 Liter pro Quadratmeter innerhalb 24 Stunden, da kann man sich ausrechnen, was auf der Fläche, wo die Bioabfälle gelagert sind, anfällt. Tappe besitzt einen Pumpwagen, der 12 Kubikmeter fasst, dessen Kapazität reicht nicht annähernd aus, also läuft die Brühe in die Umgebung, aufs angrenzende Feld. Auf eine Anzeige der Interessengemeinschaft hin, hat Tappe Kompost GmbH reagiert. Mit einer Tauchpumpe und einen Gartenschlauch und versucht die Brühe wieder zurück auf ihr Gelände zu pumpen. Ein lächerlicher Versuch, angesichts der Unmengen von ausgetretenen Sickerwasser. Der vollkommen falsche Ansatz, die sollen ihre Abfälle so lagern, das nichts nach außen gelangt, denn alles was nach außen gelangt sickert in die Umgebung und hinterlässt Schäden. Die Bilder dazu, die Brühe auf dem Feld und die Pumpe und der Gartenschlauch. (WK)


 

16.07.2010 Biogasanlage erneut im MDR - und der Fertigkompost der Tappe Kompost GmbH

Zum dritten Mal war die Biogasanlage am 25.06.2010 Thema im MDR Sachsenspiegel
Diesmal ging es um den Baustopp, das Areal wurde gezeigt, die Standortgegner kamen zu Wort, Landratsamt und Landesdirektion nahmen keine Stellung.
Lediglich Bürgermeister Triebert meldete sich zu Wort, er kann keine Fehler im Planungsverfahren erkennen, das ist auch keine Überraschung.
Wenn ich Herrn Triebert sehe, so muss ich immer an Altbundeskanzler Schröder denken.
Erst hat er als Bundeskanzler alles vorbereitet, mit der Gasleitung, dann hat er die Politik hingeschmissen und sich bei Gazprom in einen weichen, gutbezahlten Sessel gesetzt.
Eine Nummer kleiner, dass könnte bei Bürgermeister Triebert passieren, irgendwann ist der bei Envia.

Hier die Bilder Quelle MDR.

 
Übrigens, was werden wohl die aufgeschütteten Häufen sein, die auf den Bildern des MDR zu sehen sind?
Biomüll, Plasteabfälle, Störstoffe?

Aber nein das ist Fertigkompost, muss nur noch ausgesiebt werden, so das Landratsamt.

Hier meine Anzeige wegen illegaler Ablagerung von Biomüll:

Sehr geehrter Herr Roscher,

hiermit möchten wir die illegale Ablagerung von Biomüll auf dem Gelände der Firma Tappe Kompost GmbH anzeigen.
Um Baufreiheit für die Biogasanlage zu schaffen, wurde der Biomüll einfach auf einen riesigen Haufen geschmissen.
Dies dürfte weder von der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung zum Betrieb der Kompostieranlage vom 28.05.1997,
noch durch die neue immissionsschutzrechtliche Genehmigung zum Bau und Betrieb einer Biogasanlage gedeckt sein.
Laut Gütegemeinschaft Kompost, findet die Kompostierung mit 6.2 Dreiecksmieten statt.
Diese Dreiecksmieten haben bestimmte Abmessungen und müssen in bestimmten Abständen umgesetzt werden.
Außerdem ist die Tappe Kompost GmbH beauflagt die Mieten mit Plasteplanen oder Kompost abzudecken.
Zur Lagerung von Stör- und Reststoffen gibt es genaue Festlegungen.
Nichts von allem wird hier eingehalten.
Wir fordern Sie als Immissionschutzbehörde, entsprechend zu reagieren.

Mit freundlichen Grüßen Willi Kreutel
Interessengemeinschaft gegen den geplanten Standort der Biogasanlage


Hier die Antwort des Landratsamtes:

Sehr geehrter Herr Kreutel,

bei dem von Ihnen als Biomüll bezeichneten Stoffen handelt es sich um Fertigkompost (vom Rottegrad her beurteilt), der jedoch noch auszusieben ist. Eine Kompostierung findet somit derzeit nicht statt.
Die Aussiebung wird sukzessive vorgenommen. Neue Bioabfälle werden in der Anlage nicht angenommen.
Durch unsere Behörde werden die Maßnahmen in kurzfristigen Abständen überwacht.
Mit freundlichem Gruß
W. Roscher
Sachgebietsleiter Immissionsschutz


Schlussbemerkung:
Fertigkompost, oder Biomüll, urteilen Sie selbst!
Möchten Sie solchen Fertigkompost im Garten haben?
Wird sich Herr Roscher diesen Fertigkompost in seinen Garten holen?
Willi Kreutel
 
13.06.2010 - Stellungnahme der Interessengemeinschaft (IG) gegen den geplanten Standort der Biogasanlage

zum Presseartikel"Freie Presse" 11.06.2010 „ Baustopp für Biogasanlage“ und 12.06.2010 Bürgermeister Triebert zur Biogasanlage

Baustopp für Biogasanlage- ein Achtungserfolg der Standortgegner

Die Anwältin der IG hat beim Verwaltungsgericht Chemnitz ein einstweiliges Rechtsschutzverfahren gegen die immissionsschutzrechtliche Genehmigung der Biogasanlage eingeleitet.

Im Ergebnis dieses Verfahrens teilte das Verwaltungsgericht Chemnitz mit, dass

- die Genehmigungsbehörde (Landratsamt Erzgebirgskreis) die Anordnung des sofortigen Vollzugs aufhebt
- das Landratsamt einschätzt, dass die vorgenommene Interessenabwägung nicht ausreichend gewesen sein dürfte
- das Landratsamt bereit ist, die Kosten zu tragen

Am 28. Mai ging diese Nachricht bei der Anwältin ein.
Das bedeutet, erst nach Klärung aller Widersprüche darf gebaut werden!

Aber auf dem Gelände der Tappe Kompost GmbH wurde mit großer Intensität weiter gebaut, als ob nichts gewesen wäre.

Die IG schaltete erneut ihre Rechtsanwältin ein, daraufhin sah sich das Landratsamt gezwungen, die Baueinstellung am Montag den 07.06.2010 um 15.40 Uhr mit sofortiger Wirkung zu verfügen.

Man hat den Eindruck, Gesetze gelten eben nicht für alle, trotz Aufhebung des sofortigen Vollzugs und somit Baustopp, wurde noch munter 10 Tage drauflos gebaut und Fakten geschaffen.

In der Zeitung „Freie Presse“ behauptet Herr Böttcher sogar, Envia Therm hätte nichts davon gewusst, damit macht er sich selbst unglaubwürdig.

Ein Achtungserfolg im beharrlichen Kampf der IG gegen Kleinstadtmief, Lokalpolitiker, Behörden und Großindustrie.

Parallel dazu wurde ein Normenkontrollverfahren beim sächsischen Oberverwaltungsgericht Bautzen auf dem Weg gebracht, gegen die Stadt Zwönitz, zur Überprüfung der Wirksamkeit des Bebauungsplanes der Biogasanlage.

Herr Triebert antwortet gleich am nächsten Tag in der Freien Presse.
Im vorauseilenden Gehorsam stellt er sich hinter Envia, was muss in seinem Kopf vorgehen?

Er ist Bürgermeister der Zwönitzer und somit auch der Lenkersdorfer, die haben ihn gewählt, deren Interessen hat er zu vertreten und nicht mit Füßen zu treten.

Das Landratsamt, das Verwaltungsgericht Chemnitz haben Zweifel, nur eben nicht Herr Triebert, der Enviameister.

Herr Triebert wagt es, das Regenrückhaltebecken zu nennen, damit hat er schon einmal alle belogen. Um die Biogasanlage durchzubekommen, sollte ein großes Regenrückhaltebecken für die Biogasanlage und die sanierte Deponie gebaut werden.

Plötzlich wird nur noch ein kleines Regenrückhaltebecken gebaut, für die Biogasanlage. Wir fragen, wo bleibt das Überlaufbecken für die Deponiesanierung?

Herr Triebert, in Zeitnot kommen Sie nicht mit der Biogasanlage, sondern wegen der Sanierung der Altdeponie.

2004 wurde per Gerichtsbeschluss festgelegt, die Deponie ist bis Ende 2010 zu sanieren.

Herr Triebert will sich an der Sanierung der Altlast messen lassen (Aussage Triebert zur Stadtratssitzung 10.03.2009), am 1. Januar 2011 werden wie sehen, ob das nur eine seiner leichtfertig abgegebenen leeren Versprechungen war.

Nicht mehr viel Zeit, Herr Triebert.

Hier der Countdown für die Altdeponiesanierung:
Noch
201 Tage bis zum Abschluss der Deponiesanierung

Wir werden auch weiterhin für unser schönes Erzgebirge, für unsere Zukunft, für unsere Kinder kämpfen und uns von niemand einschüchtern lassen!

Wer derselben Meinung ist, hier die Bankverbindung (KSK Aue-Schwarzenberg, BLZ 870 560 00, Kontonr.: 4000011850), für die Unterstützung einer gerechten Sache!

Willi Kreutel
IG gegen den Standort der Biogasanlage
 

16.04.2010 Pressebericht über den Bau der Biogasanlagee

Schöne heile Welt, wenn man dem Modell glaubt, so schön grün und aufgeräumt rundherum, selbst der Biomüll sieht grün aus, bleibt die Frage: wo ist die Deponie, die hat der Zeichner wohl vergessen? 

[zum Pressebericht]

 

11.03.2010 Zwönitzer Vereine und Mustermänner

Das Zwönitzer Wochenblatt veröffentlichte angeforderte Jubelbriefe von Sportvereinen und Bürgern auf die blühende Kleinstadt Zwönitz.

Die Zwönitzer Vereine werden aufgefordert, als Gegenleistung für die großzügige Unterstützung durch die Stadt, nun auch die Stadt in Sachen Biogasanlage zu unterstützen.
Einige haben das auch getan, eben kleinstädtischer Mief, Klüngel und Vetternwirtschaft.

Nicht genug damit, jetzt sollen auch noch alle Mustermänner auf Vordermann gebracht werden.
Viele „Zwönitzer Mustermänner“ erhielten ein persönliches Anschreiben, indem die Errungenschaften von Zwönitz gewürdigt werden und die Entscheidung für die Biogasanlage als demokratisch dargestellt wird.
Seitens der Stadtverwaltung bemühte man sich, niemanden zu vergessen. So erhielten mehrere Verstorbene Post,  uns liegt der Brief an einen 1996 verstorbenen Zwönitzer vor, und die Antwort des Sohns an das Rathaus. Wir veröffentlichen ihn jedoch nicht, wenigstens wir wollen die Würde des Menschen achten.

50 Stadträte und ehemalige Stadträte haben diesen Mustermannbrief unterschrieben.
Man hat sich nicht mal die Mühe gemacht, die Leute mit Namen anzusprechen, sondern sie alle zu Mustermännern degradiert.
Meine Frage, wo sind die Musterfrauen, habt ihr da keine in Zwönitz?

Hier ein Mustermannbeispielbrief

Die überwiegende Mehrheit hätte, als demokratischen Prozess, für die Biogasanlage gestimmt. Dabei hat man vergessen, dass am 10.03. 2009 das immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren nur mit knapper Mehrheit durch den Stadtrat gekommen ist, 12 JA, 10 Nein, 2 Enthaltungen. Durchgegangen ist es nur, weil Herr Triebert den Abgeordneten nicht die Wahrheit gesagt hat, die wichtigsten Ausschnitte aus dem Presseartikel noch mal zum nachlesen, vom 12.03.2009 Freie Presse.






Sanierung der Altdeponie, primär (heißt laut Wörterbuch, vorrangig, hauptsächlich, in erster Linie, an erster Stelle), nächstfolgendes Ziel, die Errichtung der Biogasanlage, ein Gesamtpaket sollte es werden, so ist es den Stadträten verkauft worden.

Die Bagger stehen in den Startlöchern, aber nicht um die Altlast zu sanieren, sondern um die Biogasanlage zu bauen.

Nur auf Grund dieser Unwahrheiten gegenüber den Stadträten und den Zwönitzer und Affalterer Einwohnern konnte Bürgermeister Triebert sich vor einem Jahr knapp durchsetzen.

Willi Kreutel
Interessengemeinschaft gegen den Standort der Biogasanlage
 
23.02.2010: Ein Kommentar zum Presseartikel vom 16.02.2010 in der Freien Presse, zur Deponiesanierung und Kommentar der Interessengemeinschaft gegen den Standort der Biogasanlagee
„Schönreden, Wegsehen und nicht wahrhaben wollen“

So ungefähr die Reaktion der Landesdirektion in diesem Interview.

2002 wurden am Sickerschacht 100% Überschreitung der Grenzwerte für Zink und Arsen festgestellt, es gibt Protokolle, dass Autobatterien, Kühlschränke, Klärschlämme u.s.w. abgelagert wurden, die umliegende Erde verseucht ist, alles Tatsachen, lassen sich nicht wegreden.

So könnte man noch lange weitermachen.

3 lächerliche Bohrungen, nur unter die Oberfläche sollen ausreichen, um die Deponie zu erkunden.

Die Interessengemeinschaft gegen den geplanten Standort der Biogasanlage wird sich nicht nach der Billigmethode, Deckel drauf und vergessen, abspeisen lassen.

Nur weil über dieser Zeitbombe, in Sachen Umweltbelastung, ein paar Meter Erde liegen, tut jeder so, als sei nichts da.

Wir werden auch weiterhin ein waches Auge auf die Deponiesanierung haben und den Versprechungen der Landesdirektion kritisch gegenüberstehen.

Noch eins Herrschaften, die Zeit läuft euch davon, laut Gerichtsbeschluss muss die Deponie bis Ende 2010 saniert sein, dieser Aufschub wurde 2002 gewährt, passiert ist seit dem fast nichts, alles noch Planungsphase. Nur noch reichlich 10 Monate Zeit.

Wir in Affalter sollen bis Ende 2015 biologische Klärgruben haben, bin schon auf die behördlichen Drohschreiben gespannt, wenn da einer nicht mitzieht.  

Hier scheint das niemand zu stören, noch einmal in aller Deutlichkeit, wir fordern:

Sanierung der Deponie, laut Gerichtsbeschluss, bis Ende 2010. Ohne wenn und aber, mit Fördermittel, oder ohne Fördermittel, so dass zukünftig keine Gefahr mehr davon ausgeht.

Parallelen werden sichtbar:

Plötzlich kommt raus, es gab vorher schon Warnungen, die passten nicht ins Konzept, wurden ignoriert und weggeredet, bis die Katastrophe kam..

Atomendlager in Asse: Eigentlich ungeeignet als Atomlager, die Politik nahm Einfluss, plötzlich war es geeignet, jahrelang hat man dort bedenkenlos die Interessen der Atomlobby bedient, jetzt die Katastrophe, alles muss raus, wohin? Der Steuerzahler bezahlt die Zeche.

, der MDR berichtete. Die Betreiber sind pleite und der Steuerzahler muss jetzt Millionen für die Sanierung der illegalen Sondermülldeponie bezahlen.

Noch ein Wort zur Biogasanlage, die Interessengemeinschaft geht mit dem ihr zur Verfügung stehenden Rechtsmitteln gegen die Baugenehmigung der Biogasanlage vor.

Willi Kreutel

Lesen Sie HIER den Zeitungsartikel!
 
06.02.2010: Die Biogasanlage wird gebaut

Jetzt ist es endgültig: Trotz tapferer Gegenwehr aus den Reihen vieler Lenkersdorfer und Affalterer wird die umstrittene Biogasanlage auf dem Gelände der Firma Tappe gebaut. Wie die "Freie Presse" berichtet setzte das Landratsamt mit der Erteilung der Baugenehmigung nun einen vorläufigen Schlusspunkt hinter die Bemühungen der Interessengemeinschaft gegen den Standort der Biogasanlage.

Zum Presseartikell

 
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01.12.2009 Bürgerforum Mehrgenerationenhaus Zwönitzz

Die nunmehr 3. Versammlung auf Initiative der „Interessengemeinschaft gegen den geplanten Standort der Biogasanlage“ in diesem Jahr. Beweis dafür, wie sehr die gesamte Problematik, Kompostierung, Altdeponie und geplante Biogasanlage, zu einem enormen Problem ausgewachsen ist und dass unsere Politiker am Volk vorbei regieren, immer schön an den Sprüchen der Wirtschaft hängen.
Es sind noch keine Verbesserungen auf dem Gelände eingetreten, die alten Missstände dauern an, die Biogasanlage soll als Wunderwaffe herhalten.
Die früher als primäre Sache angesehene Sanierung der Altlast hat inzwischen viele Wenn und Aber und ist alles andere als gesichert.
Frau Roth, Bürgerbeauftragte der Linken, hatte sich der Sache angenommen.
Herr Scherzberg als Sachverständiger kommunaler Abfall, referierte erst, hörte dann zu und erhob manchen Zweifel an den schönen Worten der Planer dieser Anlage.
Hart und unversöhnlich prallten wiederum die  Meinungen der Gegner und Befürworter  aufeinander.
Zunächst muss das Landratsamt noch zustimmen, danach muss die Sache wohl an anderer Stelle geklärt werden.
Es folgen einige Bilder:
 



Die Freie Presse berichtet
 

25.11.2009: Einladung zum Bürgerforum am 1.12.2009

Noch einmal steht der gesamte Themenkomplex Biogasanlage, Altdeponie und offene Kompostierung in einem Bürgerforum zur Diskussion.
Frau Roth, Bürgerbeauftragte der Linken, hat sich der Sache angenommen.
Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.
Noch einmal sollen die unterschiedlichen Sichtweisen betrachtet werden.
Hier die Einladung:

 

16.11.2009: Der MDR hat Wort gehalten!

Der Beitrag über das vermutete Trafoöl in der Altdeponie Lenkersdorf wurde im Sachsenspiegel am Dienstag den 10.11.09 gesendet.
Angekündigt war er, auch in der örtlichen Presse, für den 04.11. 09.
Schade, am angekündigten Termin hätten es vielleicht mehr gesehen.
Das Gelände wurde gezeigt, der Zeuge, die Firmengruppe Tappe, der Zwönitzer Bürgermeister und die Landesdirektion Chemnitz kamen zu Wort.
Eins ist klar, ist der Vorwurf der Verklappung von Trafoöl wahr, so stellt das eine Gefahr für das Trinkwasser und die umliegenden landwirtschaftlichen Flächen dar.
Eine Bedrohung für Mensch und Natur, dem entsprechend nachgegangen werden muss.
Außerdem erfuhr der Zuschauer, dass die jetzt geplante Sanierung der Deponie wohl an dem dazu benötigten Eigenanteil der Firmengruppe Tappe scheitern wird.
Die Beiträge können jederzeit bei der Interessengemeinschaft gegen den Standort der Biogasanlage eingesehen werden, sollte es jemand verpasst haben.

Hier noch einige Bilder, Quelle MDR:

 

 06.11.09 Der MDR hat den angekündigten Beitrag nicht gesendet, siehe Pressenotiz.

Was gab es wohl so aktuelles, wichtiges, dass kein Platz dafür war?
Der Beitrag wird noch gesendet, so wird versprochen. Ob der MDR wohl Wort hält?

PRESSENOTIZ
 

04.11.2009: SKANDAL: Doch 20 t Altöl mit PCB in der Lenkersdorfer Deponie?

So berichtet heute der Sachsenspiegel (MDR, 19.00 Uhr) in einem Bericht, wo ein anonymer Zeuge über die Vorgänge vor 20 Jahren spricht. Demnach seien 20 Tonnen (!) PCB-haltiges Trafoöl in der Deponie verkippt worden.
Wer schon mal einen Feuerwehreinsatz wegen ausgelaufenen Motoröls oder Diesels bei einem Verkehrsunfall gesehen hat, kann die Größe dieses Skandals (wen es dann bewiesen werden kann) einschätzen.
Es scheint so, als würde der Streit um den Standort der Biogasanlage in eine neue Dimension gehen.
Sobald verlässliche Informationen vorhanden sind, lesen Sie hier mehr!

FP-Artikel vom 4.11.2009

 
30.10.2009: Die Biogasanlage bleibt weiter in der Diskussion

Diesmal hat die Bürgerinitiative Unterstützung aus der Politik. Die Freie Presse berichtet darüber.

[MEHR]

 
23.10.2009:  Ein Mitarbeiter der Fa. Tappe meldet sich zu Wort

[FU] Wir freuen uns immer, wenn uns Wortmeldungen aus unserer immer größer werdenden Besucherschar erreichen. In diesem Fall von Frieder Clauß von der Städtereinigung Tappe GmbH.
Er sendet uns einen Artikel aus dem Zwönitzer Wochenblatt mit einer Rede des früheren Zwönitzer Bürgermeisters Schneider anlässlich des 20. Jahrestages der friedlichen Revolution, in der sich dieser auch mit dem Problem der Biogasanlage auseinandersetzt.
Frieder Clauß schreibt "
So setzt sich der ehemalige Bürgermeister Schneider mit unserem gemeinsamen Problem Biogasanlage und Deponie auseinander (s.a. seine Rede zur Veranstaltung zum 3. Oktober 09)."
Den Zeitungsausschnitt haben wir hier eingestellt. Vielen Dank an den Einsender!
Vielleicht können doch die Fronten etwas geglättet werden, wenn beide Parteien etwas aufeinander zugehen. Es ist schließlich "unser gemeinsames Problem"!

[ZWÖNITZER WOCHENBLATT]

 
23.10.2009:  Kurzbericht über die MDR-Ausstrahlung vom 21.10.2009

Diese Einsendung erreichte uns aus der Bürgerinitiative:
"In MDR regional Sachsenspiegel extra ein Bericht über Biogasanlagen. Knapp fünf Minuten, es ging um die geplante Biogasanlage in Lenkersdorf und in Zwickau-Planitz. 5 Minuten, nicht viel kann man sagen, aber wer genau hingehört hat, es wurde alles gesagt. Bisheriger unzuverlässiger Betreiber, nicht sanierte Giftmüllkippe, weite Anfahrtswege aus den alten Bundesländern, zu nahe an bewohntem Gebiet u.s.w. In Zwickau, da kann man nur mit dem Kopf schütteln, 200 m neben dem Neubaugebiet, eine Biogasanlage mit Gülle. Siehe Presseartikel Biogasanlage in Ostrau. Der Investor in Zwickau, Herr Menges, stellt sich hin und erklärt die Gegner seiner Biogasanlage als ewig gestrige. Er wohnt bestimmt nicht daneben. Der Bürgermeister von Zwönitz, der eigentlich die Bürger vertreten sollte, weil er eben Bürgermeister und nicht Enviameister heißt, ist leider stumm geblieben. Hier noch ein paar Bilder aus dem Beitrag, Quelle MDR:"
  
 

 2 0.10.2009: MORGEN: Thema Deponie, Kompostierung und Biogasanlage im MDR

Am Mittwoch den 21.10.2009 21.15 Uhr in MDR regional Sachsenspiegel extra ein Bericht mit Interview und Bildern vor Ort.
Gestern war der MDR da und hat gedreht.
Also Fernseher einschalten und genau hinsehen und zuhören.
Eine große Chance die Missstände einen größeren Kreis nahe zubringen.

Auch in anderen Orten regt sich der Widerstand!
Biogasanlagen, dürfen eigentlich nicht stinken, stinken aber trotzdem.
Hier ein Beispiel aus dem Internet, Naumburger Zeitung 21.09.2009

Biogasanlage in Ostrau, mit Gülle und Mais, eigentlich eine geschlossene Anlage, die nicht stinken sollte, aber doch stinkt, Protest regt sich.
Jetzt schiebt es einer auf den Anderen, keiner ist schuld.
Gleicher Investor wie in Lenkersdorf Envia Therm.
Pressesprecher von Envia Therm, Herr Buschner ist auch bei uns zur Einwohnerversammlung am 15.01.2009 aufgefallen, durch viele schöne blumige nichtssagende Worte.
Lest den Artikel genau durch, wenn das Ding einmal steht, dann ist nichts mehr zu machen.

Hier der Artikel:

MZ-web.de:

Biogas-Anlage stiftet Ärger

Gülle-Transporte: Empörte Einwohner wenden sich mit Beschwerdebrief an Gemeinderat

VON RALF BÖHME, 21.09.09, 18:33h, aktualisiert 21.09.09, 19:06h

OSTRAU/MZ. Ostrau im Saalekreis erkennt man am Geruch. Das ist seit einiger Zeit ein geflügeltes Wort in den Dörfern rings um den Petersberg. Der Grund: In dem Ort arbeitet seit zwei Jahren eine Biogas-Anlage, die Energie unter anderem aus Gülle erzeugt.

Mittlerweile stinkt das den Einwohnern mächtig. Dem Gemeinderat liegt ein Beschwerdebrief mit vielen Unterschriften vor. Die Bürger sind empört, weil Zusagen nicht eingehalten werden. Bürgermeisterin Liselotte Berner (parteilos) stellt sich ohne Wenn und Aber auf die Seite der Kritiker: "So kann es hier nicht mehr weitergehen."

Großen Unmut löst die tägliche Erfahrung aus, dass Gülle-Transporter mitten durch Ostrau rollen und sich der Gestank so bis vor die Haustür verbreitet. Darüber hinaus führt diese Route auch über eine Brücke, die für schwere Traglasten überhaupt nicht ausgelegt ist.

Weder Verbotsschilder noch Kontrollen von Verkehrspolizei und Ordnungsamt, so Berner, hätten die Fahrer der Gülle-Wagen von ihrer gewohnten Route abbringen können.

"Das ist das Gegenteil dessen, was vereinbart ist", sagt Berner gegenüber der MZ. Der Bürgermeisterin zufolge habe die Gemeinde nämlich nur unter einer Bedingung der Biogas-Anlage zugestimmt. Danach sollte die stinkende Fracht über einen Weg am Rande des Dorfes zur Anlage gelangen. Dann würden Gestank und Lärm, so die Hoffnung, niemanden stören.

Davon einmal abgesehen, komme laut Berner nun auch noch eine andere Frage ins Spiel: Sind die Behälter des Biogas-Kraftwerks - wie angekündigt - abgedichtet? Anwohner ziehen das in Zweifel, weil zeitweilig eine geradezu unerträgliche Geruchsbelästigung herrscht.

Betreiber der Anlage ist der Energieversorger EnviaM in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Agrarbetrieb. EnviaM-Presssprecher Stephan Buscher hält es für ausgeschlossen, dass von der Anlage bei havariefreiem Betrieb eine Belästigung ausgehen könne. "Die Behälter sind verschlossen. Und das hat zwingende technologische Gründe."

Wegen der Kritik an der Gülle-Zufuhr erklärt sich EnviaM jedoch ausdrücklich gesprächsbereit. Man werde auf die Partner vor Ort einwirken und sichern, dass Vereinbarungen eingehalten werden. Buscher: "Uns geht es immer um eine möglichst umweltverträgliche Lösung". Deshalb rege man einen Runden Tisch an, um den Konflikt rasch zu entschärfen.

Eberhard Stahr, der Chef des Agrarbetriebs, hält die Kritiken aus seiner Sicht für übertrieben. "Da gibt es kein Problem, sondern Befindlichkeiten." Vor ihrer Errichtung sei die Anlage auf Umweltverträglichkeit geprüft und erst dann durch die Behörden genehmigt worden. Dass Gülle-Fahrzeuge durch das Dorf fahren, wollte Stahr allerdings nicht ausschließen. Jedoch sei das alles nicht klar zuzuordnen, da mehrere Betriebe - darunter ein Schweinehof - ihre Gülle anliefern würden.

Direkter Link zum Artikel: 'http://www.naumburger-tageblatt.de/artikel?id=1246046573995'
 
08.10.2009: Wird die Biogasanlage wirklich gebaut?

Wenn man die Berichte über die letzte Zwönitzer Stadtratssitzung liest, scheint es so.
Hier der Artikel in der Freien Presse vom 08.10.2009.
Die Biogasanlage wird gebaut, so steht es in der Zeitung.

 Aber:
1. fehlen noch zwei Beschlüsse, die höchstens zur nächsten Stadtratssitzung am 24.11. 2009 noch gefasst werden müssen,
und
2. hier noch einmal der Zeitungsartikel vom 13.11.2008, also von vor einem knappen Jahr, da sollte die Biogasanlage auch schon gebaut werden, Baubeginn März 2009 das heißt also, wenn in der Zeitung steht sie wird gebaut, so sind das nur Absichten der Betreiber und noch kein wirklicher Baubeginn.
Urteilen Sie selbst...:


 

Kommentar der Interessengemeinschaft gegen den Standort der Biogasanlage zum FP-Artikel vom 9. September:

von Willi Kreutel

Bürgermeister Triebert lässt die Katze aus dem Sack!

Den Gedankengängen von Herrn Triebert zu folgen ist schwierig, das hat er in zahlreichen Stadtratssitzungen schon bewiesen. Jetzt soll die Deponie saniert werden, der Firmengruppe Tappe gibt er gleich die Bedienungsanweisung mit auf dem Weg. Einfach mit der Firma, der die Deponie gehört (Tappe Beteiligungsgesellschaft) pleite machen, die Deponiesanierung bezahlen dann unter anderem die Lößnitzer. Mit Tappe Kompost GmbH weiter mit der Annahme von Biomüll und der Biogasanlage Geld verdienen.
So einfach ist das also.
Vor der Wende, dass kann man vielleicht noch dem Landkreis unterschieben, aber nach der Wende hat die Stadt Zwönitz Herrn Manfred Tappe, entgegen aller Warnungen, auf ihrem Deponiegelände losgelassen und der hat sich eine goldene Nase verdient.
Wir kämpfen jetzt mit den Hinterlassenschaften.
Bei der Biogasanlage werden Lößnitzer Interessen überhaupt nicht gehört, einfach beiseite geschoben (Landschaftsplan Affalter, Gestank, Abwasserproblem), aber bei der Sanierung sollen sie mit zahlen und als Dank bekommen sie eine wunderschöne Biogasanlage vor die Nase gesetzt.
Warum soll die Biogasanlage nicht in Zwönitz gebaut werden, dort gibt es große noch leer stehende Gewerbeflächen. Laut Aussage der Planer würde die Biogasanlage auch in ein Gewerbegebiet passen, die lange unrentable Fernwärmeleitung könnte gespart werden.
Hier zwei Bilder von leer stehenden Gewerbeflächen in Zwönitz, genug Platz für eine Biogasanlage, aber so richtig traut man den Versprechungen der Planer wohl doch nicht, denn dort will man sie nicht haben.



Nun noch zur derzeitigen Kompostierung, ein Referenzobjekt der Firma Tappe.
Auf den Komposthalden wächst meterhoch Unkraut, seit April sind die Halden nicht mehr umgesetzt worden. Vom Feld Richtung Affalter gut zu sehen, so sieht also die Produktion von streng kontrollierten Kompost der Güteklasse 5 aus, der später auf den Feldern verschart wird.
Ich habe keine Bilder, geht selbst hin und seht es euch an.  

Auf  dem anliegenden abgeernteten Getreidefeld liegt der vom Winde verwehte Plastikmüll von der Kompostieranlage und kommt so in unsere Nahrungskette.
Hier die Bilder vom Plastikmüll auf dem Feld:

 

Hier zum besseren Verständnis noch einmal der Zeitungsartikel:

21.08.2009  Da macht sich ein Affalterer Luft: Zwönitzer Bürgermeister stark in Kritik!


 

03.08.2009  Der neue "Biogasbote" ist im Umlauf:



 

27.07.2009  Volkskunst im Erzgebirge - neue Plakate zum Thema Biogas aufgetaucht.

Am Affalter Ortsausgang Richtung Zwönitz hängt dieses Bettlacken, mit einer Stellungnahme des anonymen Schöpfers.

An der Einfahrt zum Guten Brunn, gleich neben dem neuen, noch frisch aussehenden Wegweiser zum Guten Brunn ist dieses Sonderwanderziel für den 1. Sächsischen Wandertag vom 24.-26.7.2009 in Zwönitz ausgeschildert.
Hoffentlich ist jemand an dem Sonderwanderziel vorbeigekommen, als Aushängeschild für Zwönitz präsentiert es sich nicht.


 

14.07.2009  Sauberes Wasser im Affalterbach - Sanierung  der Altdeponie Lenkersdorf ist so dringend nötig!

Obwohl seit Jahren gerichtlich gefordert, die Frist läuft in ca. 17 Monaten (Ende 2010) aus, gibt es keine konkreten Planungen, nur die bekannten Absichtserklärungen.
Es wäre wünschenswert, dass die Sanierung mit genau dem gleichen Aufwand vorangetrieben wird, wie der Bau der Biogasanlage.
Laut früheren Aussagen der Firmengruppe Tappe, dauert die Beschaffung des erforderlichen Erdreichs zum Abdecken der Deponie schon mehrere Jahre.
Projektierung und Finanzierung sind noch nicht einmal auf dem Papier fertig, obwohl die Planungen dazu seit 2002 laufen sollten.
Noch immer wird das Sickerwasser aus der Deponie unkontrolliert und ungereinigt und ohne Genehmigung in den Wernsbach eingeleitet und verseucht das Flächennaturdenkmal „Bad Guter Brunnen“.
Oder es läuft aus dem defekten Abwasserschacht in den Straßengraben an der Verbindungsstraße S 283 Zwönitz- Affalter.
Da durch die Regenfälle der letzten Wochen reichlich Sickerwasser angefallen ist, läuft nun die Dreckbrühe wieder in den Straßengraben.
Von dort geht es dann abwärts Richtung Affalterbach, mitten durch Affalter, was jetzt an Giftstoffen nicht bis Affalter kommt, wird beim nächsten Starkregen, oder der nächsten Schneeschmelze mitgespült .
Schon 2002 wurden durch Beprobungen an dieser Stelle bis zu 100 % Überschreitungen der Grenzwerte für Arsen und Zink festgestellt.
Die Affalterer müssen im Interesse der Umwelt biologische Kleinkläranlagen errichten, um  saubere Abwasser einzuleiten, bei der Deponie und dem illegal in den Straßengraben eingeleiteten Sickerwasser scheint das niemand zu stören.
Der folgende Spruch hat auch 2009 noch Gültigkeit: 
Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen Hier die Bilder vom 09.07.2009


 

02.07.2009: Der Zwönitzer Bürgermeister erstattet Anzeige gegen Unbekannt

Die Stadt Zwönitz lässt die Gerüchteküche lüften! Wegen der sich hartnäckick haltenden Vermutungen, die Lenkersdorfer Müllkippe sei um die Wendezeit herum unerlaubt als Giftmülldeponie genutzt worden, ist der Zwönitzer Bürgermeister Wolfgang Triebert in die Offensive gegangen. Er hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet, weil die damaligen vermeintlichen Sünder ja erst noch gefunden werden müssen. Zuvor muss aber erst mal nachgewiesen werden, ob es wirklich unerlaubte Ablagerungen gegeben hat. Die Gerüchteküche brodelt! Man hört von Oelschlamm und anderen unappetitlichen Sachen. Normalerweise sollten Rückstände davon auch heute noch nachweisbar sein, wenn man an den "richtigen" Stellen bohrt. Was passieren könnte, wenn man wirklich fündig würde, kann man nur spekulieren: Die Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten dürften längst verjährt sein und der Steuerzahler trägt die Rechnung. In diesem Fall sicher gern, denn eine saubere Umwelt kommt uns allen zugute...

Lesen Sie hier einen Artikel der Freien Presse vom 2.7.2009

Dazu der Kommentar von Willi Kreutel, Vertreter der Interessengemeinschaft gegen den Standort der Biogasanlage:

"Nachdem die Interessengemeinschaft gegen den Standort der Biogasanlage bereits im Mai Strafanzeige gestellt hat, zieht nun Herr Triebert notgedrungen nach, um sich nicht dem Vorwurf der Untätigkeit auszusetzen. Was heißt hier Gerüchte und Vermutungen? In der Anzeige der Interessengemeinschaft sind die ganzen Umweltvergehen aufgelistet, Quelle sind die Akten der Behörden (Landratsamt und Regierungspräsidium). Eigentlich hätten die Behörden längst aktiv werden müssen. Das sind sie auch, nur war es nicht sehr erfolgreich. Das es sich hier nicht um eine Hausmülldeponie handelt, dürfte jedem klar werden, der Einsicht in die vorhandenen Akten nimmt. Eigenartig auch die Feststellung von Herrn Triebert, bei einem „nein“ des Stadtrates beginnt die Planungsprozedur von neuem. Soll wohl heißen, es ist uns vollkommen egal was Andere wollen, wir wollen die Biogasanlage und werden solange planen, bis wir durch sind. Was kümmern uns die paar Lenkersdorfer und Affalterer, und selbst wenn der Zwönitzer Stadtrat „nein“ sagen sollte, geht die Planung eben von vorne los, solange bis er zustimmt. Es drängt sich die Frage auf, wessen Interessen Herr Triebert vertritt, die der Zwönitzer auf alle Fälle nicht. Ich denke es gibt genügend Beispiele, wo nach einem „nein“ der kommunalen Vertreter umstrittene Bauvorhaben zu den Akten gelegt wurden."

Gern nehmen wir hier weitere Kommentare oder Leserbriefe auf!
 

16.05.2005: Bericht über die Einwohnerversammlung im Zwönitzer Mehrgenerationenhaus am 13.5.2009

Die Interessengemeinschaft gegen den Standort der Biogasanlage hatte zum Informationsabend eingeladen.
Der Saal war gut gefüllt, großes Interesse der Bürger an diesem heiklen Thema war vorhanden.
Gekommen waren diesmal auch die Vertreter der Stadt Zwönitz.
Ziel war es, aus Sicht der Interessengemeinschaft die Dinge darzustellen, da sie anderweitig kein Gehör finden.
Nutzt doch die Stadtverwaltung Zwönitz ihr „Zwönitzer Wochenblatt“ zur einseitigen Darstellung und Verunglimpfung der Interessengemeinschaft und weigert sich vehement Schreiben der Interessengemeinschaft abzudrucken.
Ein klarer Verstoß gegen die Pressefreiheit.
Es gab zunächst einen mit Bildern unterlegten chronologischen Ablauf der Dinge und Bilder vom derzeitigen Zustand des gesamten Areals, einschließlich der Heilquelle Bad Guter Brunnen. Die Umweltsünde „Trafoöl in der Altdeponie“ wurde auf den Tisch gebracht.
Ein Rollenspiel, die eine und die andere Wahrheit, Veröffentlichungen im Zwönitzer Wochenblatt folgten.
Es gab weitere Informationen zum Thema Deponie, Kompostieranlage, Biogasanlage, Bad Guter Brunnen, der offenen Brief der Stadtverwaltung und die Gegendarstellung der Lenkersdorfer wurden verlesen und kommentiert.
Sichtlich schwer fiel es den Vertretern der Stadt Zwönitz, das zu tun, was sie von der Interessengemeinschaft in ihren Sitzungen fordern, Disziplin zu halten.
War das doch die Versammlung der Interessengemeinschaft und keine Stadtratssitzung.
Trotzdem bekam jeder Rederecht, unversöhnlich, hart, und manchmal unfair prallten die Meinungen aufeinander.
Eindrucksvoll schilderte Frank Salzer, warum er nicht mehr für die CDU als Stadtrat kandidiert, sondern für die Unabhänge Wählervereinigung Zwönitz (UWZ): „Das schöne Haus Zwönitz, aber leider ist der Keller etwas feucht geworden, lasst uns den feuchten Keller  trocken legen“. Ob es wohl gelingen wird? WK


 

15.05.2009 Die Pläne zum Bau der Biogasanlage liegen aus



Wir dürfen gespann sein, wie viele Bürger aktiv ihre Meinung äußern.
 

Keine Gerechtigkeit für Zwönitz und Affalter?



Siehe dazu auch den Presseartikel aus der Freien Presse vom 12.5.2009
 

Bericht über die Bürgerversammlung am 30.04.2009

Trotz Maibaumsetzen und Hexenfeuer hat 18.00 Uhr diese Sitzung stattgefunden.
Bürgermeister Triebert fand diesen Termin vollkommen normal.
Die Bürgerinitiative gegen den Standort der Biogasanlage natürlich nicht.
Es waren trotzdem etwa 40 Leute gekommen.
Die Planer der Biogasanlage waren alle da, es wurde nun das Projekt in den einzelnen Planungsphasen vorgestellt.
Danach kam es zur Diskussion, die natürlich nicht lange auf sich warten ließ.
Es wäre wohl noch einige Stunden so weiter gegangen, Fragen gab es noch viele.
Gegen 20.15 Uhr verließ der überwiegende Teil der Zuhörer spontan den Saal, es reicht wohl, sich den halben Abend kaputtmachen zu lassen. Jeder wollte nur noch schnell zum Hexenfeuer, die inzwischen überall brannten.
Es gibt 365 Tage im Jahr, aber ausgerechnet am 30. April, wo sich fast jeder am Hexenfeuer trifft, da muss so eine Versammlung gemacht werden.
Für eine so traditionsbewusste Stadt wie Zwönitz eine Schande.
Eigentlich wäre das gar nicht nötig gewesen, eine Woche später und es wäre in Ordnung gewesen.  
Des Zwönitzer Wochenblatt nutzt Herr Triebert inzwischen vielleicht als seine Privatzeitung, er entscheidet was reinkommt und was nicht?
Im Wochenblatt vom 30.04. entlarvt er die Affalterer als Verhinderer der Biogasanlage und wirft der Bürgerinitiative vor, die Stadträte persönlich anzugreifen und einzuschüchtern.
Das soll hier unkommentiert bleiben.
Nächste Termine:
12.05. 19.00  Stadtratssitzung  Beschluss zur Biogasanlage
13.05. 19.00  Bürgerversammlung der Initiative gegen den Standort der Biogasanlage  
W.K.

Bürgerversammlung zur Biogasanlage und zur Sanierung der Deponie am 30.04.2009 18.00 Uhr Saal der Agrargenossenschaft. Ausführliche Einladung im Zwönitzer Wochenblatt vom 23.04.2009.

Der Zwönitzer Bürgermeister Triebert und die Beteiligung zu den geplanten Baumaßnahmen.

Vorbildlich könnte man meinen, frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit, genau wie es der Gesetzgeber vorsieht.
Aber Herr Triebert greift in die Trickkiste, Termin 30.04.2009.
Was ist in jedem Jahr am 30. April, na Hexenfeuer. Herr Treibert scheint nicht von hier zu sein, oder er kennt seinen eignen Veranstaltungskalender nicht.
Auszug aus dem Veranstaltungskalender von Zwönitz, steht übrigens auch im Internet:

16.00 Uhr Maibaum setzen
19.30 Uhr Fackelumzug
20.00 Uhr Höhenfeuer
21.00 Uhr Tanz am Feuer

Leute geht mal alle zum Hexenfeuer, wir schieben mal schnell mal eine Bürgerversammlung dazwischen, Bürger sollen wahrscheinlich sowieso nicht kommen.
Vorschlag für Herrn Triebert für die nächsten Bürgerversammlungen zu Thema Biogas:

21.05. 2009 Himmelfahrt
01.06. 2009 Pfingstmontag
24.12.2009 Heiliger Abend

da braucht auch niemand Angst vor Bürgern zu haben, da kommt keiner.

Demokratie 20 Jahre nach der Wende sollte anders aussehen, aber das scheint noch nicht überall angekommen zu sein.
Beschwerde ist eingelegt, wenn´s trotzdem stattfindet, die Bürgerinitiative gegen den Standort der Biogasanlage wird da sein und sicherlich auch einige Einwohner.
Das ist der Beweis , die Biogasanlage soll, heimlich an den Einwohnern vorbei, durch die Instanzen gebracht werden.

Hier noch einige Bilder von Gelände der Kompostierung, geändert hat sich noch nichts.
Bild 1  zeigt die angeblich mit Komposterde abgedeckten Mieten, statt Kompost sind nur Plasteabfälle zu sehen
Bild 2  zeigt Plasteabfälle auf den angrenzenden Feldern
Bild 3  zeigt  Entwässerung der Altdeponie, Beginn des Wernsbaches, Unterführung durch die Straße Zwönitz-Affalter
Bild 4  so sieht es in den Ecken des Kompostierungsgeländes aus 


 

26.03.2009: Der neue Bio-Gas-Bote erscheint

Wegen der Wichtigkeit für unseren Ort soll diese Auflage auch in Affalter verteilt werden. Hier schon mal ein Vorabdruck:

23.03.2009: Besorger Einwohner meldet sich zu Wort: Abwasser verunreinigt Dorfbach!

Diese Meldung erreichte uns am 15.03.2009:

"Es ist wieder einmal so weit gekommen, das Gelände der Tappe Kompost GmbH ist übergelaufen.
Eine extreme Wetterlage hat dazu beigetragen, erstens Tauwetter und zweitens tagelange Regenfälle. 8000 m² geteerte Fläche entwässern in eine abflusslose Grube.
Durch die offene Kompostierung entstandene Abwässer sind so verunreinigt, dass sie nicht ins öffentliche Kanalsystem eingeleitet werden dürfen, sondern mit einem Pumpwagen nach Thalheim zur Kläranlage gebracht werden müssen.
Bei solchen Wetterlagen könnten auch noch so viele Pumpwagen das nicht schaffen, der Pumpwagen der Firma Städtereinigung Tappe GmbH fasst gerade mal 12 m³.
Nun sind diese Abwässer den Affalterer Dorfbach hinunter gelaufen und weiter Richtung Aue.
Die ganze Abwasserkonzeption ist schlichtweg eine Katastrophe, sie ist nur für den normalen Betrieb ausgelegt, bei Havarien oder starken Regengüssen läuft es direkt in die Umgebung."
Hier einige Fotos des Einsenders: 



Anmerkung der Redaktion:
Wir sind nicht in der Lage, die o.g. technischen Angaben zu überprüfen, und möchten daher der Fa. tappe die Gelegenheit zu einer Stellungnahme geben. 
 

10.03.2009: Erneute Stadtratssitzung zum Thema Biogasanlage in Zwönitz!!

Ungefähr 150 betroffene Einwohner aus Lenkersdorf und Affalter waren gekommen und erlebten am Ende doch eine Enttäuschung.
Nach einer reichlich zweistündigen kontroversen Diskussion kam es zur Abstimmung.
Der Stadtrat mit 22 anwesenden Mitgliedern stimmte mit 12 JA, 10 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen dem Aufstellungsbeschluss zur Änderung des Flächennutzungsplanes zu. Somit kann das immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren in Gang gesetzt werden.
Für Zwönitzer Verhältnisse ist dieses Ergebnis schon eine Revolution, aber für die Sache reicht es eben nicht.
Gebaut wird noch lange nicht, es geht also weiter.
Die Interessen der Anwohner wurden mit Füßen getreten, der Ortschaftsrat von Lenkersdorf  einfach ignoriert, die wirtschaftlichen Interessen haben die Oberhand gewonnen.
Die Sanierung der Altdeponie soll vorangetrieben werden, wer soll das glauben?
Die Fakten sprechen für sich, auf dem Gelände der Altdeponie liegen gefährliche umweltschädliche Stoffe, die Deponie muss bis 2010 saniert werden, dies wird auch seitens der Behörden bestätigt.
Nicht mehr viel Zeit, aber diese Forderung besteht schon seit 10 Jahren und es gibt nicht mal Ansätze dazu, eine Sanierung in Angriff zu nehmen. Stattdessen soll nun ein neues Projekt her, die Biogasanlage als Allheilmittel. 
Die Vorschläge zu alternativen Standorten wurden ebenfalls vom Tisch gewischt, obwohl es angeblich nicht stinkt, im Gewerbegebiet von Zwönitz will man sie auf keinen Fall haben, da könnte auch die lange Fernwärmeleitung gespart werden.
In die Nähe des 1500 Rinderstalls in Zwönitz darf sie aus seuchenhygienischen Gründen nicht gebaut werden, in der Nähe der Lenkersdorfer und Affalterer Einwohner spielt das keine Rolle, die geben schließlich keine Milch.
Das nun einsetzende umfangreiche Verfahren dauert mindestens ein knappes Jahr, die Einwohner müssen dazu ebenfalls gehört werden, unzählige Behörden ihre Zustimmung geben. 

Hier geht´s zum zugehörigen Presseartikel:
 

26.02.2009: Erste Ausgabe des Biogasboten erschienen

Die Interessengemeinschaft "Gegen den Standort der Biogasanlage" hat sich entschlossen, in unregelmäßigen Abständen ein Informationsblatt herauszubringen. Damit soll die ganze Angelegenheit aus Sicht der Interessengemeinschaft dargestellt werden.
Erste Erfolge sind erzielt, der Baubeginn im März kann nicht stattfinden, ein umfangreiches Genehmigungsverfahren muss eingeleitet werden.
Lesen Sie selbst:

Meinungsäußerung zur Biogasanlage
Ein sehr schön gemaltes Plakat zum Thema Biogas wäre da noch zu erwähnen:


 

10.02.2009: Die Freie Presse berichtet über Runden Tisch


 

27.01.2009 Stadtratssitzung zum Thema Biogas in Zwönitz -Verfahren für 6 Wochen ausgesetzt-

Unter reger Teilnahme der betroffenen Bevölkerung mühte sich der Zwönitzer Bürgermeister Triebert drei Stunden, mit Engelszungen, den Stadträten diese Anlage schmackhaft zu machen. Alle Bedenken und Einwände wurden vom Tisch gewischt, Zwönitz und die Firma Tappe brauchen diese Anlage unbedingt, so Bürgermeister Triebert. Man kann jetzt nicht gegen die Firma Tappe und die derzeitigen Zustände durchgreifen, mit der neuen Anlage wird das gelingen, wer soll das glauben. Außenbereich, Regionalplan, Landschaftsplan Affalter, Lage auf dem höchsten Punkt, zu nahe an der Wohnbebauung, Kaltluftentstehungsgebiete, jetzige Zustände, 470 Unterschriften, alles scheint nicht zu zählen. Doch so richtig wollten die Stadträte das nicht schlucken, der Druck der anwesenden Bevölkerung war zu stark. Der Bürgermeister wurde vom Stadtrat beauftragt, beim Landratsamt die Aussetzung des Zulassungsverfahrens für 6 Wochen zu beantragen, was überhaupt nicht in seinem Interesse war. Es soll ein runder Tisch mit allen Beteiligten gebildet werden, nach Kompromissen gesucht werden. Bleibt zu hoffen, dass alle Gehör finden, es ist einfach erschreckend mit welcher Wucht hier versucht wird, dieses Bauvorhaben durchzuziehen. Man muss sich vorstellen, 100m daneben in Richtung Lenkersdorf kauft man ein Grundstück und will eine Gartenlaube reinbauen, alle Argumente (Außenbereich, Zersiedlung, Sichtbeeinträchtigung u.s.w.) die, die Gegner der Biogasanlage gegen den Bau vorgebracht haben, würden sie nun von der Stadt hören. Bei ihren eigenen Bauvorhaben scheint das Zwönitz nicht zu stören. Die Biogasanlage entwickelt sich zur nicht endenden Geschichte, leider.

 FP-Artikel dazu
 

26.01.2009  Wichtig  Stadtratssitzung zur Biogasanlage!

Termin: 27.01. 2009 19.00 Uhr
Ort: Saal der Agrargenossenschaft Zwönitz, Goethestr. ( ehemals Sozialgebäude Schuhfabrik   Zwönitz)

Der Zwönitzer Stadtrat gibt sein Votum zur Biogasanlage ab. Die Sitzung ist öffentlich, Zwönitzer und Lößnitzer Bürger sollten möglichst zahlreich teilnehmen.
Siehe auch unter PRESSE!
 

22.01.2009  Bericht von der Ortschaftsratssitzung in Lenkersdorf 

Der Antrag zur Errichtung der Biogasanlage nimmt seinen Weg durch die Instanzen der Stadt Zwönitz.
Am 20.01. wurde zur Biogasanlage im technischen Ausschuss beraten, im nichtöffentlichen Teil, dass Ergebnis wurde mitgeteilt.
fünf Ja-Stimmen, zwei Nein-Stimmen und eine Enthaltung .
Das bedeutet, die Stadt Zwönitz befürwortet die Biogasanlage.
Diese Vorlage wurde nun dem Ortschaftsrat, bestehend aus drei Lenkersdorfern, zur Abstimmung vorgelegt .
Der Ortschaftsrat sprach sich mit zwei Nein-Stimmen und einer Enthaltung gegen die Biogasanlage aus.
Dieser Abstimmung vorausgegangen war eine reichlich dreistündige Sitzung mit unzähligen Redebeiträgen.
Emotion und sachliche Vorträge wechselten sich ab.
Auf alle Fälle ein Stück Basisdemokratie, das wohl seinesgleichen sucht und noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Beide Entscheidungen werden nun dem Stadtrat in Zwönitz vorgelegt, er muss am 27.01. in öffentlicher Sitzung darüber abstimmen.
Bürgermeister Triebert betonte, es gibt keinen Fraktionszwang, jeder Stadtrat kann frei entscheiden.
Ach so, Stadträte von Zwönitz zur Ortschaftsratssitzung , leider Fehlanzeige, bis auf einen. Vollkommen unverständlich, gab es doch viele fachliche Informationen und des Volkes Meinung zu hören.
Es wird auf alle Fälle ein spannender Abend werden, diese Stadtratssitzung.
Es ist öffentlich, Zwönitzer und Affalter sollten dort durch ihre Anwesenheit demonstrieren, ihnen ist diese Angelegenheit äußerst wichtig.
Termin: Dienstag 27.01. 2009 19.00 Uhr
Der Ort steht noch nicht fest, wegen der erwartenden großen Zahl von Interessierten muss auf eine größere Räumlichkeit ausgewichen werden.
Es wird noch rechtzeitig bekannt gegeben. 
Ob der Stadtrat zustimmt oder nicht, das letzte Wort hat das Landratsamt, diese ganze Angelegenheit wird noch eine ganze Weile die Gemüter erhitzen.
PRESSEARTIKEL
 

15.01.2009 - Informationsabend der Interessengemeinschaft gegen den Standort der Biogasanlage

Große Resonanz fand die Veranstaltung bei den Einwohnern aus Affalter und Lenkersdorf. Gut gefüllt war der Saal im „Schönburg´schen Hof“ in Affalter. Einige mussten für die reichlich 2-stündige Versammlung Stehplätze in Kauf nehmen, gespannte Aufmerksamkeit unter den Zuhörern.
Sachlichkeit und Fairness sollte den Abend bestimmen, so wurde es von den Veranstaltern gewünscht und dabei ist es wohl auch geblieben.
Mit Bildern und Schrifttafeln wurde zunächst umfassend informiert, danach kamen Berichte über Besichtigungen anderer Biogasanlagen, über sogenannte Biofilter, weitere Ausführungen zum jetzigen Zustand des Geländes, zur geforderten Sanierung der Deponie, Details über die geplante Biogasanlage.
Drei Herren von Envia M und Envia Therm fanden auch den Weg nach Affalter, waren aufmerksame Zuhörer.
Herr Grafen von Envia M wollte sich nicht konkret äußern, stellte Envia M als kundenfreundlichen Betrieb dar, übte sich in Imagepflege und bot Gespräche an.
Die Presse war ebenfalls vor Ort, es folgte am 17.01.09 ein ausführlicher Bericht und ein Kommentar, nachzulesen unter Presse auf dieser Internetseite.
Eine Protestresolution wurde verlesen und zur Unterschrift ausgelegt.
Die Unterschriften werden dann den Politikern und der Presse vorgelegt.
Drei Vertreter des Stadtrats aus Lößnitz waren, anders als in der Presse dargestellt, vor Ort.
Vertreter aus Zwönitz haben sich trotz Einladung nicht blicken lassen.
Es muss noch einmal betont werden, Lößnitz wird nur zur Sache gehört, hat also als Nachbargemeinde kein Mitspracherecht.
Die Stadt Lößnitz möchte auch nicht, dass dort eine Biogasanlage gebaut wird, weil sie Beeinträchtigungen ihrer Bürger befürchtet.
Der Zwönitzer Stadtrat ist entscheidend, stimmt er nicht zu, ist die Sache so gut wie erledigt.
Immerhin sind die Zwönitzer Stadträte mal vom Volk gewählt worden und sie sollten sich schon mal um die Meinung ihrer Wähler kümmern. 
Nächste wichtige Termine mit der Bitte um zahlreiches Erscheinen:
Donnerstag, 22.01.09, 17.30 Uhr, Mehrgenerationenhaus Zwönitz, Ortschaftsratssitzung Lenkersdorf, öffentlich
Dienstag, 27.01.09, 19.00 Uhr, Gaststätte Linde Niederzwönitz, Stadtratssitzung Zwönitz, öffentlich
 
Bei diesen beiden Veranstaltungen sollten auch die Affalterer durch Anwesenheit demonstrieren, dass ihnen dieses Problem unter den Nägeln brennt.
Willi Kreutel
Fotos Willi Kreutel
 

24.11.2008 Und schon wieder Biogas! 

Erneuter Presseartikel zum Thema Biogas in der Freien Presse.
Wie jetzt der Zwönitzer Bürgermeister zugeben musste, wurde bis jetzt noch kein Bauantrag seitens der Betreiberfirma eingereicht.
Envia M als Geldgeber hat aber in der vorangegangenen Pressemeldung den ersten Spatenstich und den Termin der Fertigstellung als feststehende Tatsache angekündigt.
Eigenartig, stellen sie sich mal vor, sie wollen ein Haus bauen. Vollmundig laden sie alle Bekannten zum ersten Spatenstich und zur Einzugsfeier ein, aber sie haben den Bauantrag noch nicht einmal abgegeben.


 

13.11.2008: Die Entscheidung scheint gefallen zu sein

Erneut steht ein Artikel über die geplante Biogasanlage zwischen Zwönitz und Affalter in der Freien Presse.
Die Firma Tappe und der Geldgeber Envia betreiben Zuversicht, Bedenken der Anwohner werden in den Wind geschlagen.
Es bleibt weiter genau zu beobachten, was dort in Zukunft passiert, ob die gegebenen Versprechen eingehalten werden und die Frage, ob es nicht irgendwann ein böses Erwachen gibt.


 

10.10.2008: Die Freie Presse nimmt sich des Themas an

HIER 

10.10. 2008: Und noch einmal die Firma Tappe, Kompostierung und Biogasanlage

Bei allen für und wider der geplanten Biogasanlage erhebt sich die Frage, wie sieht es jetzt auf dem Gelände der Firma Tappe aus.
Derzeit ist die Firma Tappe dabei, ihre Vorderansicht aufzupolieren, ein neues Firmengebäude ist entstanden, die Außenanlagen werden entsprechend hergerichtet. Das Firmenlogo zeigt 3 Bäume und auf ihrer Internetseite weist sich die Firma Tappe als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb und Mitglied der Gütegemeinschaft Kompost aus.
Und nun ein Blick auf die andere Seite des Firmengeländes. Von der Straße aus sieht man nicht viel, Erdwälle versperren die Sicht. Aber für jeden zugänglich übers Feld gelangt man an die Stelle, wo die Kompostierung stattfindet.
Die Bilder sprechen für sich, dort liegen zu hohen Bergen die Reste der Kompostierung. Große Mengen Plastemüll sind aufgetürmt und rotten vor sich hin, auf den Halden wächst teilweise schon Gras. Die Plasteberge sind nicht abgedeckt und somit den Wettereinflüssen ausgesetzt.
Auch bei einer eventuellen Biogasanlage werden weiterhin unverwertbare Plasteabfälle anfallen, sollen die auch einfach auf den Haufen geschmissen werden und liegen gelassen?
Aber sehen Sie selbst:

W.K.
 

01.10.2008  Besichtigung einer Biogasanlage

Am Mittwoch, den 1. Oktober, besichtigten Einwohner aus Zwönitz und Affalter eine Biogasanlage in Bayern.
Zwei Kleinbusse fuhren nach Waldmünchen, Ortsteil Moosdorf ca. 250 Kilometer Entfernung. Es wurde eine Anlage besichtigt, die zwar etwas kleiner ist, aber die gleiche Verfahrensweise hat. Betreiber ist die Bioferm Gmbh, gebaut hat die Anlage die Firma Biomethan Gmbh, es laufen inzwischen ca. 30 Anlagen dieser Art  von der Firma. Vertreter der Firma Tappe, Envia und der Stadtwerke Zwönitz, sowie der Zwönitzer Bürgermeister waren ebenfalls vor Ort.
Es konnte alles besichtigt werden, ein Fermenter stand offen, der Vertreter der Biomethan Gmbh stand Rede und Antwort, und erläuterte die Funktionsweise der Anlage.
Auch zum Thema Geruch gab es keine Umschweife, Bioabfalle riechen nun einmal. So konnte jeder  den Geruch in der Halle, besonders vor dem geöffneten Fermenter persönlich wahrnehmen, die Absaugungen in der Halle waren noch nicht eingebaut Außerhalb der Halle gab es keine Geruchsbelästigungen. Das Wetter, es war kalt und regnerisch, hat bestimmt dazu beigetragen, dass es außen keine Geruchsbelästigung gab, wie das im Hochsommer aussieht kann man nicht sagen. Außerdem war die Anlieferung vollkommen leer, es wäre alles in dem soeben befüllten Fermenter.
Vertreter der Firma Tappe und Envia versicherten, dass die Zwönitzer Anlage erst in Betrieb genommen wird, wenn alle Filter eingebaut sind.
Die Nachbehandlung des Materials soll in einer Halle stattfinden, was hier teilweise im Freien war.
Die Zwönitzer Anlage wäre schon moderner und würde nach höheren Standards arbeiten. W.K.
Hier noch einige Bilder:

30.09.2008: Meinungsäußerung zur Biogasanlage

Diese beiden Plakate sind an der Hartensteiner Straße, am Zaum der Gartenanlage in Streitwald aufgetaucht.
"Keine Biogasanlage, auch Biogas stinkt", "weg mit der "Ver"gasanstalt".
Das steht auf den Plakaten, deren Schreiber wohl anonym bleiben wollte.Auch eine Art von Protest, der in einer Demokratie möglich sein sollte, besser wäre allerdings sich öffentlich mit Namen gegen, oder für die Biogasanlage zu bekennen. W.K.
 

28.08.2008     Firma Tappe plant eine Biogassanlage auf ihrem Gelände             

Einwohner aus Oberaffalter beteiligten sich als Gäste an einer Ortschaftsratssitzung von Lenkersdorf im Mehrgenerationenhaus Zwönitz.
Statt der bisherigen Kompostierung von Bioabfällen, soll in Zukunft eine Biogasanlage mit sogenannten Trockenfermentern entstehen. Dabei  so wurde seitens des Betreibers  versichert, ist eine Geruchsbelästigung nahezu ausgeschlossen.
Wer die jetzigen Verhältnisse kennt und den jahrelangen Gestank, da ist schon Misstrauen angebracht, ob das auch alles so eintreten wird.
Entsprechend aufgeschreckt sind auch die unmittelbar Betroffenen aus Lenkersdorf und Affalter.
Der Bürgermeister von Zwönitz, der Ortschaftsratsvorsitzende von Lenkersdorf, die Firma Tappe, Fernwärme Zwönitz und Envia standen Rede und Antwort. Alle bemühten sich das Projekt, immerhin eine Investition von 5 Millionen Euro, positiv herauszustellen, als enorme Verbesserung der jetzigen Verhältnisse.
Die betroffenen Anwohner waren da schon anderer Meinung, so entwickelte sich eine emotionsgeladene, kontroverse Debatte, bei der die Meinungen beider Seiten aufeinander trafen.
Das gesamte Projekt befindet sich noch im Stadium der Bauvoranfrage.
Es soll eine gleiche Anlage besichtigt werden, nur ist noch nicht klar, wo sich eine befindet.
Eins ist sicher, wenn die Biogasanlage gebaut wird  und trotz aller Zusicherungen doch stinkt, werden wir sie nicht wieder los, denn dann muss sie ja die Investitionskosten wieder einspielen. Auf ein paar meckernde Anwohner wird man da keine Rücksicht mehr nehmen.
Deshalb ist Vorsicht angesagt und es gilt genau den weiteren Werdegang der Sache zu verfolgen.
Auf dem Luftbild ist die Kompostieranlage zu sehen und in Rot die geplante Biogasanlge eingezeichnet. 

Text und Bilder Willi Kreutel, Luftbild Firma Tappe


Hier ein Bericht über die Veranstaltung (Freie Presse vom 3.9.2008):